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Dezember 2025
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den Werkstatt-Notizen der Vorweihnachtszeit 2025 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Reaktionen auf den aktuellen Kirsten-Bertram-Krimi Kunstgerecht
3. Gewinnertext bei literarischem Neustadt-Slam
4. Auf meinem Reiseblog
5. Wunschzettel
1. Kommende Veranstaltungen
– Am kommenden Dienstag, 9. Dezember, ist es wieder soweit: Anlässlich des Krimitags gibt es auch in Dresden eine Lesung. Ab 20.15 Uhr sind Patrizia Holland Moritz, Francis Mohr, Frank Goldammer und ich für euch im frisch renovierten Thalia – Haus des Buches in der Altstadt. Ich werde aus Kunstgerecht lesen. Die Erlöse des Abends gehen komplett an die Telefonseelsorge Dresden. Der Abend ist bereits ausverkauft – eventuell gibt es noch zurückgegebene Karten vor Ort.
– Am Freitag, 6. Februar, 19 Uhr, stelle ich Kunstgerecht in der schönen Buchhandlung Kamenz vor – in einer Doppellesung mit Benjamin Knull. Ihr findet die Buchhandlung mitten in Kamenz – Am Markt 6.
2. Reaktionen auf Kunstgerecht – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
Die Resonanz auf den aktuellen Kirstn-Bertram-Krimi bleibt anhaltend gut. In dem Podcast Lob und Verriss bespricht Anne Findeisen ihn klar in der Rubrik Lob: »Kunstgerecht (ist) ein gut durchdachter Roman, der die eine oder andere Wendung bereit hält, thematisch vielschichtig ist, ohne seine Leichtigkeit zu verlieren. Atmosphärisch eingebettet ist das Geschehen in einen heißen Sommer, dessen Tage mit drückender Hitze und Nächte, die wenig Abkühlung versprechen, durch viele kleine Beschreibungen beim Lesen nahezu spürbar werden.« Hier könnt ihr die ganze Besprechung hören oder auch lesen: https://lobundverriss.substack.com/p/beate-baum-kunstgerecht?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1b7c07b3-10ef-4c13-ac47-9bb2b6344bb8_600x912.webp&open=false
Guido Glaner hat in der Morgenpost fast eine Seite mit einer klugen und überaus positiven Rezension gefüllt. Ein Zitat: »Die Erzählung bleibt nicht auf der Oberfläche, sie gräbt: in menschlichen Motivationen, familiären Verwicklungen, der Frage, wie Kunst Ausdruck von Widerstand und zugleich Komplizenschaft sein kann. Kirsten Bertram ist keine übermenschliche Ermittlerin: Sie hat Zweifel, sie riskiert Persönliches. Dabei verknüpft der Roman Vergangenheit und Jetzt.« Auch diese Besprechung könnt ihr komplett nachlesen: https://www.tag24.de/dresden/kultur-leute/dresden-ein-fall-fuer-kirsten-bertram-beate-baums-neues-buch-ist-ein-kunstkrimi-3423633
Auch die Leser:innen-Rezis sind weiterhin ein Grund zur Freude: »Ein echtes Highlight der Serie« lautet die Überschrift der jüngsten, darunter heißt es: »Wie hier die Darstellung gesellschaftspolitischer Probleme mit dem Krimifall und dem Privatleben der Ermittlerin Kirsten Bertram verknüpft wird, ist einfach sensationell gut.«
3. Gewinnertext bei literarischem Neustadt-Slam
Anfang November hatte das Online-Magazin Neustadt-Geflüster zusammen mit den Verantwortlichen des hübschen Verantaltungsorts Drinnen und Draußen zu einem Wettbewerb aufgerufen. Gesucht wurden sehr kurze Texte – in maximal fünf Minuten vorzutragen – die das Besondere der Dresdner Neustadt wiedergeben. Ich habe mich mit dem euch hier als pdf angehängten »Fred, der Heilige Antonius?« über den viel zu früh verstorbenen Wirt der legendären Kneipe Café Hieronymus beworben und bin damit als eine von acht Autor:innen für den Leseabend eingeladen worden. Der dann auch ein bisschen des alten Neustadt-Gefühls aufkommen ließ. Erfahrene Leser:innen meiner Kirsten-Bertram-Reihe kennen Fred in den ersten vier in Dresden spielenden Büchern als Max. Häuserkampf thematisiert sogar neben anderen Immobiliendeals die Umwandlung des Kneipengebäudes in eines mit Luxus-Eigentumswohnungen. Während ich jenes Buch schrieb, erfuhr ich von seinem Tod und widmete es ihm daraufhin.
4. Auf meinem Reiseblog
Der jüngste Eintrag vom 2. Dezember ist »Achtung Werbung« überschrieben, und ist genau das: Eigenwerbung für die vier meiner Bücher, die mit Liverpool zu tun haben. Wer noch einmal einen Blick darauf werfen will: https://www.beatebaum.de/achtung-werbung/ Davor gab es unter der Überschrift »Go East« einen Beitrag über Liverpools Chinatown (https://www.beatebaum.de/chinatown/), am 7. Oktober einen über die drei berühmten Gebäude in Liverpools Hafen (https://www.beatebaum.de/die-drei-grazien/) und im September etwas über zwei von uns im Frühjahr (wieder-) entdeckte Pubs in der englischen Lieblingsstadt (https://www.beatebaum.de/seelenorte/) Viel Spaß beim Stöbern!
5. Wunschzettel
Es ist ja die Zeit des Jahres, in der man sich etwas wünschen darf. Also denn: Im Kulturbereich wird gerade flächendeckend gekürzt. Ob im Bund, im Land oder auf kommunaler Ebene. Ohne Blick auf die tatsächlichen Gegebenheiten – die allermeisten Kreativen arbeiten für geradezu lächerliche Summen und leben somit ständig von der Hand in den Mund – wird die Schere angesetzt. Veranstalter wissen nicht mehr, wie sie Konzerte oder Lesungen stemmen sollen, Absagen sind häufig geworden.
Ich wünsche mir also, dass ihr, wo immer es euch möglich ist, Einspruch gegen diese Kürzungsorgien einlegt – immer wieder gibt es bspw. Petitionen. Und, natürlich, dass ihr persönlich weiter in Kultur investiert. In richtige Kultur. Bücher werden nämlich mittlerweile bereits in schwindelerregender Zahl innerhalb von Sekunden von KI generiert, ebenso Musik. Aber bei Menschen, die meine Bücher mögen, halte ich die Gefahr für gering, dass ihr dieses seelenlose Zeug konsumiert (das einzig mögliche Verb hier). Bleibt dabei! Unterstützt kreative Menschen, keine Tech-Milliardäre.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen einen schönen Jahresausklang. Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
September 2025
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den Werkstatt-Notizen des Spätsommers 2025 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Reaktionen auf den neuen Kirsten-Bertram-Krimi Kunstgerecht
3. Mein nächstes Projekt
4. Auf meinem Reiseblog: Interview mit Patti Smith
1. Kommende Veranstaltungen
– Am Freitag, 26. September, ab 19 Uhr, bin ich ein weiteres Mal bei der Lesebühne Wildes Parfüm dabei: in der wunderschönen Villa Teresa in Coswig (Hauptstraße 29). Gemeinsam mit Farid Ben Miles (Musik), Anne Zückert und René Seim werde ich dafür sorgen, dass ihr einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen Abend erlebt. Natürlich lese ich aus Kunstgerecht. Eintritt 20, ermäßigt 18 €.
– Am 14. Oktober, 19 Uhr, gibt es eine Lesung aus Kunstgerecht in der Bibliothek Dresden-Gorbitz (im Einkaufszentrum Sachsen Forum). Eintritt 7, mit Benutzerausweis 4 Euro. Anmeldung: gorbitz@bibo-dresden.de
– Nachdem die Premiere von Kunstgerecht im Theater am Wettiner Platz (ehemals Breschke & Schuch) so schön war (s.u.), hat Theater-Intendant Peter Förster mich eingeladen, im Herbst nochmals dort aufzutreten und den Irland-Krimi Eileens Ende vorzustellen. Der Termin steht leider bislang noch nicht fest, bitte Ende September / Anfang Oktober unter www.beatebaum.de/veranstaltungen nachschauen.
– Auch in diesem Jahr werde ich wieder mit Kolleginnen und Kollegen anlässlich des Krimitags für einen guten Zweck lesen. Am Dienstag, 9. Dezember, ab 20.15 Uhr, laden wir ins frisch renovierte Thalia – Haus des Buches.
– Die geplante Pirna-Premiere von Kunstgerecht musste leider fehlender Mittel wegen ins nächste Jahr verschoben werden. Den genauen Termin werde ich euch im Dezember-Newsletter mitteilen können.
2. Reaktionen auf Kunstgerecht – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
Es war absehbar, dass eine Veröffentlichung kurz vor und eine Premiere in den Sommerferien nicht die allergrößte Resonanz erfahren. Angesichts dessen bin ich mehr als zufrieden! Die Premierenlesung in dem wunderschönen Theater am Wettiner Platz war sehr stimmungsvoll, unterstützt mit perfekter Technik konnte ich Kunstgerecht an einem heißen Sommerabend perfekt in die Welt entlassen und mich über die ersten positiven Reaktionen auf den Text freuen.
Die bis heute anhalten. In der MDR Radio Sachsen-Sendung Aufgefallen empfahl Michael Ernst den Krimi mit den Worten: »Da tun sich politische Abgründe aus DDR-Zeiten ebenso auf wie gesellschaftliche Konflikte von heute.« und »Wie es sich für einen Krimi gehört, flicht Beate Baum ein vielschichtiges Gewebe von Haupt- und Nebenhandlungen, spiegelt die reale Welt (…) mit dem untergehenden Kulturjournalismus und den Abgründen in der Welt der Kunst.«
In den Dresdner Neuesten Nachrichten schrieb Maxi Wollner: »Zwischen Redaktionsarbeit, investigativer Recherche, Schutzsuche vor Angriffen aus dem rechten Sektor und Besuchen in JVA und Kliniken verdichtet sich die Handlung zu einem vielschichtigen, spannungsreichen Geflecht. Atmosphärisch getragen von einem Dresden im fiebrigen Sommerzustand: stehende Luft, flirrende Hitze, schlaflose Nächte.«
Oliver Reinhard befand in der Sächsischen Zeitung:
Literaturblogger Uwe Rennicke meint: »Ein Fall, der Gegenwart und Vergangenheit folgerichtig und nicht vorhersehbar vereint.«; Bloggerin Bärbel Zimmer: »Kunstgerecht vereint Spannung, psychologische Tiefe und gesellschaftliche Fragen in einem literarisch starken Paket.«
Und auch die ersten Leser:innen-Rezis sind ein Grund zur Freude: »Hochaktueller Krimi« ist eine überschrieben. »Der Roman lebt von seiner komplexen Figurenzeichnung: Kirsten ist keine klassische Heldin, sondern eine Frau mit echten Sorgen, Konflikten und Zweifeln«, heißt es in einer zweiten. Und: »Es ist ein spannender Krimi. Schon das ist ein Gewinn. (…) Wer noch etwas von Dresden, dem Osten heute, der DDR und Wendezeit erfahren möchte, ist bei dem Buch noch besser dabei. Es ist gut recherchiert und lädt zum Nachdenken ein«, lautet eine dritte Empfehlung. »… ein wirklich schönes Wiederlesen mit Kirsten Bertram und ihrem Mann Andy und anderen Protagonisten«, befindet eine Kennerin der Reihe, und »Der Spannungsbogen war extrem hoch und hat sich bis zum Ende gehalten, das mir sehr gut gefallen und mich überrascht hat«, lautet ein weiteres Lob.
3. Neues Projekt
Wer über einen Verlag veröffentlicht, hat zwischen dem finalen Lektorat und dem Erscheinungstermin meist jede Menge Zeit. Wenngleich auch von Verlagsautorinnen heutzutage erwartet wird, dass sie einen Großteil der Werbung (z.B. über Social Media) übernehmen und auch Lesungen selbst organisieren, bleiben Wochen, wenn nicht Monate, um sich gedanklich mit dem nächsten Werk zu beschäftigen.
Wer hingegen seine Bücher selbst herausbringt, ist quasi bis zur letzten Sekunde voll in die Produktion eingespannt, dann geht es um die Organisation von Lesungen und das Bekanntmachen des Buches – also über alle möglichen Kanäle ordentlich zu klappern, und wenn spätestens bei der Buchpremiere die Frage gestellt wird: »Was kommt als Nächstes?«, freut mich das natürlich, eine Antwort darauf habe ich aber zumeist an dem Punkt noch nicht.
Nicht zuletzt meiner drei Reihen wegen, die mir alle am Herzen liegen, ist solch eine Entscheidung schwierig. Kirsten Bertram ist mit Abstand am populärsten, und nach zwei Büchern der Reihe hintereinander bin ich an ihr (und an Andy und an Dale) nun wieder so richtig nah dran wie zu meiner Anfangszeit, aber auch die Musikerin Ines liegt mir sehr am Herzen und ich würde sie so gern einmal wieder mit John losschicken. Und natürlich ist und bleibt da auch meine große Liebe zum Meister aller logischen Deduktionen, zu Sherlock Holmes …
Die Antwort lautet also auch knapp zwei Monate nach Erscheinen von Kunstgerecht noch immer: »So richtig weiß ich es noch nicht.« Aber: Die konkretesten Überlegungen gibt es zu einem neuen Kirsten Bertram.
4. Neu auf meinem Reiseblog
Im Juli hatte ich eine ganz besondere Gelegenheit im Rahmen meiner Arbeit als Kulturjournalistin. Durch die Vermittlung der engagierten Pressefrau des großartigen lokalen Konzertveranstalters Aust durfte ich für die Dresdner Neuesten Nachrichten ein Interview mit der Musikerin führen, die für mich persönlich die allergrößte Bedeutung hatte und bis heute hat. Tatsächlich hatte ich vor Jahrzehnten mit dem Gedanken geliebäugelt, meine Magisterarbeit über Musikerinnen und Musiker wie sie im Vergleich zu Dichtern wie Arthur Rimbaud zu schreiben. Was in meinem Orchideenstudiengang bestimmt möglich gewesen wäre, mich aber garantiert noch viel länger beschäftigt hätte als die Arbeit, die ich dann verfasst habe. Die war übrigens schon abgedreht genug. Der Titel lautete: Der Ballade vom Kopf des Dichters. Edgar Allan Poes »The Fall of the House of Usher« und Thomas Bernhards »Das Kalkwerk«
Danach war ich einfach nur froh, in der Welt des Tageszeitungsjournalismus zu arbeiten, wo die Dinge greifbar waren und es einen täglichen Redaktionsschluss gab. In diesem Sinne – hier geht’s zum Interview: https://www.beatebaum.de/interview-patti-smith/
Die Fotos zu dem Beitrag hat die hervorragende Fotografin Anja Schneider von ihrer Begleitung des Konzerts in Dresdens Junger Garde zur Verfügung gestellt. Mit ihnen hat sie das unprätentiöse Auftreten der Künstlerin perfekt eingefangen.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen einen schönen Spätsommer und Herbst. Anfang Dezember melde ich mich wieder.
Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
Juni 2025
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den Werkstatt-Notizen des Frühsommers 2025 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Neuerscheinung Kunstgerecht – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
3. Neuauflage des Liverpool-Reiseführers
4. Schaufensteraktion in der Dresdner Neustadt, Königsbrücker Straße 62
5. Neu auf meinem Reiseblog
1. Kommende Veranstaltungen
– Das wunderbare Meißner Literaturfest steht wieder vor der Tür – und ich freue mich sehr, wieder dort zu lesen! Am Samstag, 14. Juni, 19 Uhr, werde ich auf der Krimibühne, die wie im Vorjahr von dem großartigen Ralf Kramp kundig moderiert wird, Eileens Ende vorstellen. Und mich davor und danach in den Gassen der schönen Altstadt herumtreiben und mir anhören, was all die vielen Kolleginnen und Kollegen präsentieren. Das von engagieren Ehrenamtlichen auf die Beine gestellte (eintrittsfreie!) Programm kann sich wie immer sehen lassen – ihr findet es unter: https://literaturfest-meissen.de/ Es ist ein wahres Fest!
– Eine Woche später, am Samstag, 21. Juni, 20 Uhr, ist es soweit: Die Premiere des neuen Kirsten-Bertram-Krimis Kunstgerecht steht auf dem Plan. Im Theater am Wettiner Platz (ehemals Breschke & Schuch) möchte ich gemeinsam mit euch das neue Buch feiern. Ich freue mich sehr darauf, auf dieser tollen Bühne zu lesen!
Der Eintritt beträgt 12, ermäßigt 8 €. Kartenvorverkauf unter https://www.sommertheater-dresden.de/spielplan/ – ihr könnt aber auch einfach vorbeikommen, es wird auf jeden Fall auch am Abend noch Karten geben.
– Da es in dem aktuellen Buch um Bildende Kunst geht, war es mir ein Anliegen, es auch im Rahmen einer Ausstellung vorzustellen. Die netten Organisatorinnen der Ostrale in der ehemaligen Robotron-Kantine fanden die Idee ebenfalls gut – allerdings waren und sind sie derzeit komplett mit der Eröffnung der Schau beschäftigt, sodass wir erst in den kommenden Wochen einen Termin vereinbaren werden. Keinesfalls wird es vor Mitte August sein. Schaut einfach ab und an auf meiner Homepage unter https://www.beatebaum.de/veranstaltungen/ vorbei, da seht ihr stets die aktuellen Informationen.
– Am Freitag, 26. September, ab 19 Uhr, bin ich ein weiteres Mal bei der Lesebühne Wildes Parfüm dabei: in der wunderschönen Villa Teresa in Coswig (Hauptstraße 29). Gemeinsam mit Farid Ben Miles (Musik), Anne Zückert und René Seim werde ich dafür sorgen, dass ihr einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen Abend erlebt. Eintritt 20, ermäßigt 18 €.
– Am 15. Oktober, 20 Uhr, gibt es wieder eine Lesung in der schönen Stadtbibliothek Pirna – und weil ein ganzer Handlungsstrang von Kunstgerecht in Bad Schandau und eine Szene sogar in Pirna selbst spielt, läuft die Veranstaltung sogar als Pirna-Premiere!
– Höchstwahrscheinlich darf ich ebenfalls im Herbst Kunstgerecht in einer Dresdner Bibliothek vorstellen. Mehr dazu im September-Newsletter
2. Neuerscheinung Kunstgerecht – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
Ja, Kirsten Bertram Nr. 10 ist in der Welt! Ganz frisch überall zu bestellen – und bereits in wenigen Tagen auch in etlichen Dresdner Buchhandlungen sowie in der Buchhandlung Kamenz direkt vom Stapel zu greifen und mitzunehmen.
Hier zum neugierig machen der Klappentext:
Als Journalistin Kirsten Bertram von einem bisher unbekannten Frühwerk des Dresdner Künstlers Markus Zwönitz erfährt, ist sie Feuer und Flamme. Doch dann geschehen zwei Todesfälle im engsten Umfeld des Malers, und ein Freund von Kirsten gerät ins Visier der Polizei. Kirsten will helfen und beginnt zu recherchieren. Spielt die Künstlergruppe Abseits, die einst mit spektakulären Aktionen die DDR-Regierung herausforderte, bis heute eine Rolle? Und wie passt der Reiterhof Natur ins Bild? Dann gibt es plötzlich eine Attacke auf ihre Wohnung und Kirstens Mann gerät in Gefahr.
Ein paar Reaktionen von meinen hilfreichen Testleserinnen zu dem Buch (die natürlich nicht nur das unten stehende Lob geäußert haben, sondern durchaus Stellen aufgezeigt haben, an denen es etwas unrund lief):
»Schwer begeistert vom Thema«
»Es ist immer eine Freude, dass deine Kirsten in Themen verwickelt wird, die im reißerischen gesellschaftlichen Diskurs nicht so aufmerksam behandelt werden (…) gesellschaftlich wertvoller Input (…) sehr gut gemacht!«
»Es hat mir wirklich Spaß gemacht, ein neues Abenteuer von Kirsten mitzuerleben. Als Protagonistin gefällt sie mir sehr gut, denn du zeichnest sie so nahbar und echt, dass man sich gut mit ihr identifizieren kann. Man spürt förmlich ihre Schweißperlen über den eigenen Rücken rinnen.«
Ich persönlich halte Kunstgerecht für das Beste, was ich seit Langem geschrieben habe und bin sehr gespannt, wie das Buch euch gefällt. Und ich freue mich über Sterne und / oder Rezensionen auf den einschlägigen Portalen.
3. Neuauflage des Liverpool-Reiseführers
Bereits vor dem neuen Kirsten-Bertram-Krimi erblickte die vierte Auflage meines Liverpool-Guides das Licht der Welt. Rechnet man die drei Auflagen im Goldfinch Verlag hinzu, dann ist es sogar schon die siebte Auflage, und ich finde es sehr schön, dass das Buch nach wie vor so gefragt und beliebt ist.
Dieses Mal hatte ich intensive Recherchen vorab vorgenommen und alles, was im Netz herauszufinden war, bereits in den Text eingearbeitet. So hatten wir während unserer vier Tagen Ende April vor Ort mehr Zeit für all das, was man nur persönlich erkunden kann. Hinzukamen Punkte, die wir zufällig auf unseren Wegen entdeckten, wie die Möglichkeit, in einem der Hafenbecken schwimmen zu gehen (!)
Der Reiseführer erscheint nun erstmals im normalen Taschenbuchformat. So hübsch das kleine Format auch war – die Herstellung war unverhältnismäßig teuer, und nachdem die Produktionskosten ohnehin erneut gestiegen sind, wäre der Verkaufspreis andernfalls extrem in die Höhe geschossen.
4. Schaufensteraktion in der Dresdner Neustadt, Königsbrücker Straße 62
Der unbedingt empfehlenswerte Tischler Sebastian Schramm hat neben seiner Werkstatt in der Königsbrücker Straße 47 ein Ladenlokal auf der anderen, der stadtauswärts rechten Seite der Straße (Nr. 62, Nähe Rewe-Markt). Das Schaufenster jenes Geschäfts darf ich ab dem 17. Juni einen Monat lang mit meinen Büchern bespielen. Kommt vorbei und lasst euch überraschen!
5. Neu auf meinem Reiseblog
Der ganz frische Eintrag auf meinem Reiseblog ist ein direktes Resultat aus dem Recherche-Trip Ende April. Unter https://www.beatebaum.de/das-ende-der-bbs/ findet ihr den Text über eine, wie ich finde, wirklich traurige Entwicklung.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen einen schönen Sommer mit viel Gelegenheit zum Entspannen und Erholen. Lasst es euch gutgehen!
Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
März 2025
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
Herzlich willkommen zu den ersten Werkstatt-Notizen des Jahres 2025.
Heute geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Neues von Kirsten-Bertram Nr. 10
3. Die kommende Neuauflage des Liverpool-Reiseführers
4. Aktuelles von meinem Reiseblog
1. Kommende Veranstaltungen
Gleich zweimal werde ich in diesem Jahr in der spannenden Lesebühnen-Reihe des Windlust Verlags mit dabei sein:
– Am Samstag, 15. März, ab 20.03 Uhr im Konzertkeller des riesa efau in der Dresdner Friedrichstadt (Wachsbleichstraße 4a) – gemeinsam mit Britta Avalon Kagels, Anne Zückert, Christian Perle (Musik) und René Seim. Eintritt 12, ermäßigt 10 €. Ich werde aus Dresden rechts außen lesen – leider Gottes aktueller denn je.
– Am Freitag, 26. September, ab 19 Uhr in der wunderschönen Villa Teresa in Coswig (Hauptstraße 29) – gemeinsam mit Farid Ben Miles (Musik), Anne Zückert und René Seim. Eintritt 20, ermäßigt 18 €.
– Bei dem schönen Meißner Literaturfest (13. – 15. Juni) bin ich auch wieder mit dabei – auf der Krimibühne, die wie im Vorjahr von dem großartigen Ralf Kramp kundig moderiert werden wird. Passend zum Frühsommer werde ich aus Eileens Ende lesen. Tag und Uhrzeit stehen noch nicht fest – ich halte euch auf meiner Homepage auf dem Laufenden und verkünde es natürlich im Juni-Newsletter.
– Und am Freitag, 20. Juni, 20 Uhr, steht die Premiere des neuen Kirsten-Bertram-Krimis (s.u.) auf dem Plan: Im Theater am Wettiner Platz (ehemals Breschke & Schuch) möchte ich gemeinsam mit euch das neue Buch feiern. Ich freue mich sehr darauf, auf dieser tollen Bühne zu lesen!
– Im Herbst wird es auch wieder eine Lesung in der schönen Stadtbibliothek Pirna geben. Das Datum steht noch nicht fest.
2. Kirsten-Bertram-Krimi Nr. 10
Ja, es ist soweit! Mitte Juni erscheint der nigelnagelneue Kirsten-Bertram-Krimi unter dem Titel Kunstgerecht. Und ich freue mich, schreiben zu können, dass es ein durch und durch intensives Buch geworden ist, in dem es der Kunstmarkt thematisiert wird – wer warum populär wird und wer eher nicht. Im Mittelpunkt steht ein weltweit bekannter Gegenwartskünstler aus Sachsen. Erneut geht es auch um Rechtsextremismus – ein Thema, das ja eher noch dringlicher geworden ist, und, wie stets in der Reihe, um Kirstens Privatleben. In dem gibt es ein dramatisches Ereignis, in dessen Folge sie diesen Fall als ersten der Reihe fast allein lösen muss. Solo für Kirsten, sozusagen. Ich bin sehr gespannt, wie dieses Buch euch gefällt!
3. Die kommende Neuauflage des Liverpool-Reiseführers
Und noch eine Veröffentlichung ist in Sicht! Im Juli 2022 ist die letzte Auflage meines kleinen Guides herausgekommen, und drei Jahre sind eine lange Zeit für eine sich ständig verändernde Stadt. Also werden wir im April (endlich!) wieder vor Ort sein und versuchen, die wichtigen Neuerungen aufzuspüren. Gleich nach der Rückkehr setze ich mich an den Schreibtisch und gebe Gas, damit die Neuauflage – immerhin bereits die vierte unter meinem Redstart-Label nach drei beim Goldfinch Verlag – möglichst noch im Mai erhältlich sein wird.
4. Neues von meinem Reiseblog
Der noch ganz frische Eintrag auf meinem Blog https://www.beatebaum.de/reiseblog/ beschäftigte sich mit einer von mir heißgeliebten britischen Tradition, der Teatime. Hier nachzulesen. https://www.beatebaum.de/luvly-cuppa/ Viel Spaß damit!
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen einen belebenden Frühling. War es jemals nötiger? Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
Dezember 2024
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
Herzlich willkommen zu den letzten Werkstatt-Notizen des Jahres 2024. Da es erfreulicherweise einige Neuanmeldungen für den Newsletter gab, hier noch einmal der Hinweis, dass ich der Einfachheit halber in diesen Notizen duze.
Heute geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Neues von Kirsten-Bertram Nr. 10
3. Meine drei Krimireihen
4. Neues von meinem Reiseblog
1. Kommende Veranstaltungen
– Am kommenden Montag, 9. Dezember, 20.15 Uhr begehen wir im Thalia Haus des Buches in der Altstadt wieder den »Krimitag«. In diesem Jahr könnt ihr außer mir Francis Mohr, Frank Goldammer und Liv Marie Bahre aus Leipzig erleben. Wie in den Vorjahren gehen die Einnahmen des Abends – also die Eintrittsgelder und unsere Honorare – komplett an die Telefonseelsorge Dresden. Ich werde aus Eileens Ende lesen und es werden auch meine ersten beiden Krimis mit John und Ines, Die Ballade von John und Ines und Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst vor Ort erhältlich sein. Der Ticketpreis ist nicht ohne – er beträgt 18 Euro – geht aber, wie schon erwähnt, komplett an die Telefonseelsorge.
– Gleich am Folgetag, Dienstag, 10. Dezember, 19.30 Uhr, bin ich in der von engagierten Ehrenamtlichen zu neuem Leben erweckten Bibliothek Dresden-Gompitz in der Verwaltungsstelle des Stadtteils (Altnossener Straße 46a, 01156 Dresden) zu Gast. Gern unterstütze ich das Vorhaben, durch die Veranstaltung die lange geschlossene Bibliothek bekannter zu machen mit einer Lesung aus Erwarteter Todesfall. Hier ist der Eintritt frei.
2. Kirsten-Bertram-Krimi Nr. 10
Es ist gut, dass ich euch noch immer kein Erscheinungsdatum für das Buch mit dem Arbeitstitel »Kunstmarkt« nennen kann! Ihr wisst, dass ich alles andere als eine Schnellschreiberin bin, und da ich in diesem Fall richtig tief drinstecke, genieße ich die Zeit, die ich dafür brauche. Ich kann versprechen: Ihr bekommt ein intensives Buch, in dem ihr einiges über das Leben von Künstler:innen in der DDR erfahrt, ebenso über die wenig feinen Marktstrategien im ehemaligen Westen sowie heute in der ganzen BRD. Der Maler, um den es hauptsächlich geht, ist frei erfunden, weist jedoch einige Ähnlichkeiten zu einem weltweit bekannten Künstler aus Sachsen auf. Außerdem spielt die Gefahr durch Rechtsextreme eine Rolle und es gibt dramatische Ereignisse in Kirstens Privatleben.
3. Meine drei Krimireihen
Die Kirsten-Bertram-Reihe ist mit Abstand die bekannteste und beliebteste. Und es freut mich natürlich sehr, dass die Figuren, die ich vor nunmehr 33 Jahren in meiner Dortmunder Studentenwohnung erdacht habe, bis heute Leser:innen in ihren Bann ziehen. Von Anfang an war in den Büchern Kirstens kompliziertes Liebesleben ein wichtiger Faktor – und ich vermute, aus diesem Grund findet die Reihe auch bis heute immer wieder neue Interessierte. Auch wenn die wilden Beziehungszeiten vorbei sind und Kirsten ebenso wie Andreas und Dale mittlerweile andere, altersgemäße Probleme haben.
Nach Weltverloren hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Privatgeschichte der Figuren auserzählt war (mit dem Aufkommen und schnellen Erstarken von Pegida wusste ich, dass sie gebraucht werden und habe sie zurückkehren lassen) und widmete mich zunächst neuen Gefilden. So trat Ines Behrendt in mein Autorinnenleben. Kirsten nicht unähnlich, aber aus dem Osten stammend, ein wenig pragmatischer, vor allem aber: eine äußerst begabte Musikerin. Vermutlich treibt mich hier die Sehnsucht vieler Schriftsteller:innen nach musikalischer Begabung und Ausdrucksmöglichkeit. Da ich die definitiv nicht habe, blieb und bleibt für mich nur die Musikwelt als Schreibthema. Ines hat an Paul McCartneys Popuni LIPA in Liverpool studiert – ja, auch das hat mich gereizt: meine englische »Heimat« in einem Buch zu Ehren kommen zu lassen – und ist in Die Ballade von John und Ines frisch verliebt in den irischen Gitarristen John Raymond. Auch hier also wieder: Krimi und Liebesgeschichte.
Fast noch mehr als über das Lob für die Kirsten-Bertram-Bücher freue ich mich über diejenigen, die kundtun, sich in Ines schier verliebt zu haben. So etwas gelingt nicht alle Tage, und ich glaube nicht, dass es geplant werden kann. John und Ines kamen in bislang zwei weiteren Büchern, Niemand kennt dich, wenn du am Boden liebst und Eileens Ende zum Zuge. In beiden Büchern habe ich mir das Vergnügen gegönnte, weitere Ecken der Welt, die ich gut kenne, zum Handlungsort zu machen (das schottische Glasgow und das irische Galway) – und ja, ich habe Ideen genug für weitere große Auftritte der beiden …
Dann gibt es aber auch noch meine dritte Serie: die nach begeistertem Schauen der BBC-Sherlock-Filme begonnenen Krimis mit meinem ganz eigenen Sherlock Holmes. Ebenfalls im London der Gegenwart (ein weiterer Lieblingsort) angesiedelt, unterscheidet sie von den BBC-Streifen der konkrete Bezug auf gesellschaftlich-politischen Verhältnisse in Großbritannien, welche ich nach wie vor sehr aufmerksam verfolge. So gibt es in Mycrofts Auftrag, Tödlicher Stoff und Mycrofts Comeback auch britische Gegenwartspolitik zu erleben. Hier gilt ebenfalls: Neue Ideen sind da. Es fehlt die Zeit. Ach, ja: keine Liebesgeschichte in den Sherlock-Krimis, lediglich die Bromance zwischen Sherlock und John.
Neues von meinem Reiseblog
Der letzte Eintrag auf meinem Blog https://www.beatebaum.de/reiseblog/ beschäftigte sich mit einer sehr schönen Region Schottlands, die ich im Oktober bereist habe – https://www.beatebaum.de/die-unterschaetzte-mitte/ – schon morgen kehre ich auf dem Blog nach Liverpool zurück und es gibt als Einstimmung auf Weihnachten einen Beitrag über die beiden großen Kathedralen im Zentrum Liverpools. Wenn ihr zu den Beiträgen etwas schreiben mögt, nutzt gern die Kommentarfunktion auf dem Blog.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen ein wunderschönen Jahresausklang. Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
September 2024
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
Drei Tage sind die Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen nun vorbei. Und ich kann nicht sagen, dass ich die Ergebnisse schon verdaut habe. Die Verlockung, einfach den Kopf in den Sand zu stecken – auch: aus Dresden wegzuziehen! – ist sehr groß, das gebe ich gerne zu. Dabei ist doch eigentlich die einzige Maxime zu kämpfen für die Demokratie, diese »schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind«, um Winston Churchill zu zitieren. Niemals wieder darf die faschistische Ideologie in diesem Land, das sie bereits einmal in schier unvorstellbaren Dimensionen realisiert hat, unser Leben bestimmen. Dafür kämpften auch Kirsten Bertram und Andreas Rönn bereits in Ruchlos sowie in Dresden rechts außen, im gerade entstehenden neuen Buch (s.u.) spielt es ebenfalls wieder eine Rolle.
In den Werkstatt-Notizen des Spätsommers 2024 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Kirsten-Bertram-Krimi Nr. 10
3. Neues von meinem Reiseblog
4. Bonusszenen zu Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst
1. Kommende Veranstaltungen
– Der Chinesische Pavillon am Rand der Dresdner Heide ist das einzige original chinesische Bauwerk in Deutschland. Ich freue mich sehr, dorthin für eine Lesung eingeladen zu sein. Begleitet von Rainer Promnitz – bekannt als Cellist bei der Dresdner Philharmonie und durch seine Soloauftritte mit Titeln von Bach bis Metallica – werde ich am Samstag, 23. November, 16 Uhr, aus Erwarteter Todesfall lesen. Der Pavillon befindet sich am Rathauspark im Stadtviertel Weißer Hirsch, Bautzner Landstraße 17 A. Tickets kosten 12, ermäßigt 10 Euro.
– Am Montag, 9. Dezember, werden wir im Thalia Haus des Buches in der Altstadt wieder den »Krimitag« begehen. In diesem Jahr könnt ihr außer mir Francis Mohr, Frank Goldammer und Liv Marie Bahre aus Leipzig erleben.
– Gleich am Folgetag, Dienstag, 10. Dezember, 19.30 Uhr, bin ich für die von engagierten Ehrenamtlichen zu neuem Leben erweckte Bibliothek Dresden-Gompitz in der Verwaltungsstelle des Stadtteils (Altnossener Straße 46a, 01156 Dresden) zu Gast. Gern unterstütze ich das Vorhaben, durch die Veranstaltung die lange geschlossene Bibliothek bekannter zu machen mit einer Lesung aus Erwarteter Todesfall.
– Leider keine vorweihnachtliche Lesung im Dortmunder Balou in diesem Jahr. Hoffentlich 2025 dann wieder!
2. Kirsten-Bertram-Krimi Nr. 10
Eine runde Zahl und ich kann bei allem Aberglauben schon jetzt versprechen: Es wird eine runde Sache. Tatsächlich bin ich so drin in Kirstens neuem Fall wie schon lange nicht mehr. Dennoch wird es bei meinem langsamen Schreibtempo und den ständig mitlaufenden Überarbeitungen noch dauern, bis ich fertig bin – anders könnte ich aber nicht arbeiten. Und: Ist Vorfreude nicht die schönste Freude? Ich hatte schon verraten, dass der Arbeitstitel »Kunstmarkt« lautet, es geht um große Kunst und viel Geld, auch wieder (s.o. – vor dem Thema gibt es in Sachsen nun einmal kein Entrinnen) um Rechtsextremismus. Und dann hat sich in Kirstens Privatleben noch ein Drama ereignet …
3. Neues von meinem Reiseblog
Wie die meisten von euch wissen, gibt es auf meinem Blog https://www.beatebaum.de/reiseblog/ an jedem ersten Dienstag im Monat einen neuen Beitrag – zumeist zu Themen rings um Liverpool. Und so konnte ich den 75. Geburtstag des großen Elvis Costello nicht verstreichen lassen, ohne ihn zu würdigen. Denn der Mann hat durchaus einige Verbindungen an die Mersey! Welche genau, erfahrt ihr hier: https://www.beatebaum.de/watching-the-detectives/
Im Oktober und November werde ich den Blick ein wenig weiter schweifen lassen. Kommenden Monat wird es eine eher kurze Meldung von unterwegs geben – aus einer Region, die durchaus mit meinen Büchern zu tun hat, und im grauen November lade ich euch zum Wandern in den schönen Lake District.
4. Bonusszenen zu Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst
Im letzten Newsletter hatte ich geschrieben, dass ich auf die Frage einer angehenden Journalistin nach meinem liebsten Buch aus eigener Feder den Musiker-Krimi Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst genannt hatte – zugleich mein kommerziell am wenigstens erfolgreichstes Buch.
Heute habe ich nun für diejenigen unter euch, die es gelesen haben – oder die, die ich jetzt neugierig gemacht habe – drei so genannte »Bonus-Szenen«. Die Idee ist natürlich nicht auf meinen Mist gewachsen. Keine DVD kommt heutzutage ohne »Deleted Scenes«, beim Dreh entfallene Szenen, aus. Und während ich das lange Zeit abgelehnt habe mit dem Argument, Regisseur oder Regisseurin hätten den Film ja genau so, wie er erschien, haben wollen, und so sollte er auch gesehen werden, schaue ich mir diese Frequenzen mittlerweile durchaus an.
Und wahrscheinlich ist es auch häufig so, dass die Filmemacher unsicher waren, was nun noch in den Film sollte und was nicht. Gerade wenn es um Szenen geht, die die Figuren näher charakterisieren.
Denn so war es bei mir vor der Veröffentlichung von Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst. Im Ursprungsmanuskript gab es drei Stellen, an denen ich die Perspektive gewechselt hatte. Durch den Blick hinter die für die Erzählerin Ines verschlossene Tür von Russ’ Wohnung wollte ich zum einen die Dynamik der Jugendfreunde und Bandkollegen Tim und Russ stärker beleuchten und andererseits ein paar Hinweise auf den Kriminalfall aus Tims Sicht geben. (Das ist auch der Grund, warum es keine so gute Idee wäre, wenn diejenigen die Szenen jetzt lesen würden, die den Roman noch nicht kennen, ihn jedoch noch auf der Liste haben)
Letztlich habe ich die Szenen wieder gestrichen. Warum genau, kann ich gar nicht mehr sagen. Vielleicht, weil ich es nicht mag, zu früh zu viel zu erklären. Oder weil ich das Gefühl hatte, mit dem Perspektivwechsel meinem Stil untreu zu werden. Wie auch immer: Ich hoffe, dass sie euch nun als Bonus ein wenig Lesespaß bescheren. Sie gehören jeweils an die Stellen im Roman, an denen Ines, bzw. bei der zweiten Szene John und Ines, Tim mit Russ allein lassen.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen einen wunderschönen – meinetwegen sehr gern nicht mehr so klimakatastrophal heißen – Spätsommer und Herbst. Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
Juni 2024
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den Werkstatt-Notizen des Frühsommers 2024 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Weitere Reaktionen auf Erwarteter Todesfall – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
3. »Welches ist denn Ihr Lieblingsbuch?«
4. Frisch in Arbeit
1. Kommende Veranstaltungen
– Am Samstag, 15. Juni, 20 Uhr, bin ich wieder zu Gast bei dem immer fantastischen Literaturfest Meißen! Der geschätzte Kollege Ralf Kramp moderiert die Krimibühne auf dem Kleinmarkt, ich lese aus Erwarteter Todesfall. Also: kommt in die hübsche Altstadt, genießt die großartige Atmosphäre eines Literaturfestivals unter freiem Himmel mit Lesungen und Konzerten an jeder Ecke, holt euch ein gutes Glas Wein – und findet euch um acht am Kleinmarkt ein. Bei dieser tollen Veranstaltung freue ich mich noch mehr als sonst, euch zu treffen!
– Einige engagierte Ehrenamtliche haben die Bibliothek Dresden-Gompitz wieder zum Leben erweckt und organisieren dort auch Veranstaltungen. Natürlich unterstütze ich solch ein Vorhaben gern und werde dort am 25. Oktober aus Erwarteter Todesfall lesen.
– Noch nichts Neues dazu, ob es auch in diesem Jahr eine vorweihnachtliche Lesung im Balou geben wird – leider. Die Organisator:innen müssen und wollen u.a. ihr Konzept »zahl, was du kannst« noch einmal überdenken. Ich würde mich sehr freuen, wenn es ein weiteres Mal klappt und halte euch auf dem Laufenden.
2. Weitere Reaktionen auf Erwarteter Todesfall – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
Immer wieder freue ich mich über nette Rückmeldungen. Dazu gehören auch Gespräche nach einer Lesung, in denen ich dann zum Beispiel zu hören bekomme: »Ich mag Ihren Stil.« Ihr glaubt ja gar nicht, wie wichtig so etwas für die im einsamen Kämmerchen Schaffende ist …
Eine weitere große Rezension gab es rechtzeitig vor der Premiere in den Dresdner Neuesten Nachrichten. Darin hieß es unter der Überschrift »In den Niederungen des Sozialstaats«: »Baum gelingt es einmal mehr, das Herz von jedem Dresden-Kenner höherschlagen zu lassen. Das Lokalkolorit einzelner Stadtteile wird wunderbar und nachvollziehbar von der Autorin herausgearbeitet. (…) so begleitet man Kirsten Bertram bei ihrer Suche nach dem Täter nicht nur durch die barocken Sandsteinkulissen, sondern auch in die Niederungen des deutschen Pflege- und Sozialsystems.«
3. »Welches ist denn Ihr Lieblingsbuch?«
Diese Frage stellte mir eine angehende Journalistin, die als Absolventin einer Journalistikschule ein Praktikum bei der Sächsischen Zeitung machte. Als Thema ihrer Abschlussarbeit des Arbeitsaufenthalts hatte sie den Vergleich zwischen einer jungen Fantasy-Autorin und mir als etablierter Schriftstellerin gewählt. Sie besuchte mich hier in meinem Arbeitszimmer, war sehr gut vorbereitet, und interviewte mich durchaus gekonnt. Die oben stehende Frage hatte mir tatsächlich noch niemand gestellt und ich musste – bei 15 bislang erschienenen Kriminalromanen plus einem Kurzgeschichtenband plus zwei Sachbüchern – auch erst einmal darüber nachdenken. Zunächst antwortete ich dann mit demjenigen Titel, mit dem ich selbst am wenigsten zufrieden bin, denn das war für mich einfacher zu beantworten. Dabei handelt es sich um Dresdner Geschäfte – ironischerweise mein erfolgreichstes Buch überhaupt. Ich denke jedoch bis heute, dass ich es nicht wirklich geschafft habe, die Extremsituation, zu denken, jemand habe sich das Leben nehmen wollen und man selbst sei daran schuld, angemessen darzustellen.
Und dann hatte ich mich auch entschieden, welches Buch bei meinem eigenen Ranking auf Platz Eins steht. Gewissermaßen passenderweise ist es das am wenigsten erfolgreiche: Der Musiker-Krimi Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst. Die Fortsetzung von Die Ballade von John und Ines taucht tief ins Musikerleben ein und beschäftigt sich in dem Kontext auch nochmals eingehend mit dem Thema Süchte. Eben alles andere als ein Standard-Krimi, wobei ich die ja eigentlich ohnehin nicht schreibe, hier bin ich jedoch am weitesten davon entfernt.
Die beiden Hauptfiguren Ines und John habe ich in Eileens Ende nach Irland geschickt, und prompt ist das unter dem Label Irland-Krimi vermarktete Buch recht erfolgreich. Anscheinend ist im Buchgeschäft alles eine Frage der Etikettierung.
Sehr gern würde ich jedoch auch noch einmal auf die schwierige Nebenfigur aus Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst, Tim Canteley, zurückkommen. Natürlich wieder zusammen mit Ines und John. Nun ja, Tim kommt aus Schottland, vielleicht muss ich das Buch dann also als Schottland-Krimi verkaufen …
4. Frisch in Arbeit
Aktuell habe ich mich jedoch entschieden, den Schwung aus Erwarteter Todesfall zu nutzen und Kirsten Bertram Nr. 10 zu schreiben. Da ich noch ganz am Anfang stehe und in der Hinsicht ein bisschen abergläubisch bin, mag ich hier noch nicht viel verraten, aber der Arbeitstitel gibt euch schon die Richtung vor. Er lautet Kunstmarkt. Mehr dazu Anfang September.
Nun wünsche ich allen einen wunderschönen restlichen Frühling und Sommer. Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich erst recht über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
März 2024
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den Werkstatt-Notizen des Frühjahrs 2024 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Reaktionen auf Erwarteter Todesfall – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
3. Meine schönen und weniger schönen Erfahrungen im Reisejournalismus
Wieder hänge ich euch den Newsletter auch als pdf an – falls jemand ihn später lesen möchte, oder aber es vorzieht, ihn sich vorlesen zu lassen.
1. Kommende Veranstaltungen
– Endlich, endlich, endlich wird die Premiere von Erwarteter Todesfall gefeiert! Nach zwei Verschiebungen ist es nun am 11. April, 19.30 Uhr, soweit: Im »Drinnen und Draußen« am Rand des Alaunparks (Kamenzer Straße 62), das bereits für Eileens Ende mit Begleitung durch The Reel Chicks einen wunderbaren Rahmen abgab, gibt es die erste große öffentliche Vorstellung. Die musikalische Umarmung für Erwarteter Todesfall übernehmen Alexandra Kayser und Marcus Hetzel von der großartigen Dresdner Band enVivo. Wie gut deren Songs zu meinen Geschichten passen, hat bereits das Programm zu Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst gezeigt – nun hat enVivo einen neuen Longplayer am Start, aus dem es an dem Abend auch einiges zu hören geben wird. Tickets kosten schlanke 10 €; Voranmeldung ist erwünscht unter kontakt@drinnen-draussen-dresden.de.
– Wer es am 11. nicht in die Neustadt schafft, hat zwei Wochen später, am 24. April, am anderen Ende der Stadt die Gelegenheit, Erwarteter Todesfall präsentiert zu bekommen. Ab 18.30 Uhr lese ich in der Bibliothek Dresden-Prohlis. Eintritt 7 € bzw. 4 € mit Benutzerausweis. Anmeldung unter: prohlis@bibo-dresden.de
– Vom 14. – 16. Juni wird in diesem Jahr das immer wieder fantastische Literaturfest Meißen begangen – und ich freue mich, das dritte Mal in Folge dabei zu sein! Am Samstagabend werde ich auf der von dem Kollegen Ralf Kramp moderierten Krimibühne auf dem Kleinmarkt aus Erwarteter Todesfall lesen. Im nächsten Newsletter weiß ich dann auch die genaue Zeit.
– Die im letzten Newsletter angekündigte Veranstaltung in der Reihe Ferngespräche, beiderich gemeinsam mit Jürgen Langowski unter dem Titel »Deutschland rechts außen in Bochum, Dresden und anderswo« einen Abend gestalten wollte, findet leider nicht wie geplant statt. Das zuständige Gremium fand unser Konzept nicht förderwürdig. Natürlich sehen wir das anders und werden uns weiter bemühen, eine Finanzierung der Veranstaltung zu finden. Falls jemand von euch eine Idee hat, um Jürgens Sachbuch Argumente gegen Ausschwitzleugner und meinen Krimi Dresden rechts außen zu präsentieren, bitte bei mir melden.
– Einige engagierte Ehrenamtliche haben die Bibliothek Dresden-Gompitz wieder zum Leben erweckt und organisieren dort auch Veranstaltungen. Natürlich unterstütze ich solch ein Vorhaben gern und werde dort am 25. Oktober aus Erwarteter Todesfall lesen.
– Und auch eine vorweihnachtliche Lesung im Balou ist wieder angedacht. Ich würde mich sehr freuen, wenn es ein weiteres Mal klappen würde. Das Kulturzentrum ist wirklich ein besonderer Ort.
2. Reaktionen auf Erwarteter Todesfall – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
Viel Lob für das Buch gab es im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde direkt nach Erscheinen des Buches: »Die Seiten fliegen nur so dahin. Es gibt eine überraschende Wendung – das hat mir ganz besonders zugesagt.«, heißt es da, und: »Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, wodurch man das Buch ungern aus der Hand legt.« »Ein sehr spannungsgeladener, ausgeglichener Krimi, der auch einiges aus dem Privatleben der ermittelnden Personen preisgibt und sie dadurch sehr menschlich erscheinen lässt«, meinte eine weitere Teilnehmerin, eine andere: »Die Autorin webt geschickt verschiedene Handlungsstränge in die Geschichte«, oder auch schlicht: »Wunderbarer Schreibstil« beziehungsweise »Klasse geschrieben und recherchiert«.
Auch nach der Leserunde kommen ständig Online-Rezensionen dazu, was mich sehr freut.
Ihr wisst es vermutlich schon, dennoch hier noch einmal der Hinweis, dass ihr Autor:innen wirklich sehr helft, wenn ihr auf den einschlägigen Plattformen ein paar Sternchen oder lobende Worte hinterlasst. Selbst Menschen wie ich, die ihre Bücher grundsätzlich in der lokalen Buchhandlung bestellen, schauen halt oft online nach, wie ein Titel bewertet wurde.
Neben diesen Rezensionen gibt es dann natürlich noch die »richtigen« in Zeitungen und Zeitschriften – und auch hier bin ich zufrieden. So schrieb Oliver Reinhard in der Sächsischen Zeitung: »Ihre Milieubeobachtungen sind sorgsam recherchiert, die Charakterzeichnungen kommen mit wenigen präzisen Strichen aus, für Einheimische sind obendrein Baums wie immer üppig eingestreute Orts- und Wegbeschreibungen von großem Reiz.«
Guido Glaner lobt in der Dresdner Morgenpost: »Ein spannender Fall, souverän und mit viel Gefühl für gute Atmosphäre erzählt«, und Jens Wonneberger stellt in der SAX fest: »Wie immer in Beate Baums Krimis werden quasi nebenbei gesellschaftliche Missstände angeprangert.«
3. Meine schönen und weniger schönen Erfahrungen im Reisejournalismus
Es war einmal …eine Zeit, in der Reisereportagen von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen geschätzt wurden. Gern kauften die Redaktionen Journalistinnen Geschichten ab, wenn diese weniger bekannte Gegenden vorstellten oder auf einer interessanten Idee basierten. Was ich – so viel Eigenlob muss sein – sehr häufig zu bieten hatte.
So war ich rund zwei Jahrzehnte in der wunderbaren Situation, mir Destinationen auszusuchen und Story-Aufhänger, sodann mit Unterstützung diverser Partner wie Fremdenverkehrsämtern und Agenturen zu reisen. Auf Gruppenpressereisen bekam ich einen Eindruck von einem damals noch nicht offen imperialistischen Russland, lernte die lebendige Kultur Curacaos kennen, schlemmte in Frankreich und Spanien, bestaunte die Fjorde Norwegens und erlebte noch so einiges mehr. In englischsprachigen Ländern war ich individuell unterwegs, mit Ideen, die nicht nur mir und meinem (Reise-)Partner, sondern auch den Unterstützer:innen vor Ort Spaß machten. So fanden wir wunderbare Aufnahme in Connecticut, als ich für eine große Fernsehzeitung auf den Spuren der Gilmore Girls aus der TV-Serie unterwegs war. Den Vormittag mit Edward Herrmann, der den Vater bzw. Großvater der „Girls“ spielte, werde ich nie vergessen, denn der Schauspieler erwies sich als gebildeter, belesener, extrem liebenswürdiger Mensch, mit dem ich danach bis zu seinem viel zu frühen Tod 2014 in Kontakt blieb.
Auf anderen Tripps waren wir im Süden der USA auf dem Bluestrail unterwegs oder – Kontrastprogramm! – erkundeten für ein Wirtschaftsmagazin die Anfänge der Federal Reserve Bank auf Jekyll Island, wo das Who is Who der US-amerikanischen Wirtschaftselite Sommervillen unterhielt.
Vor allem auf Reisen im Mittleren Westen der USA entstanden intensive Freundschaften, die sich stetig weiterentwickeln. Besuche in jenem widersprüchlichen, großartigen Land werden also unbedingt weiter stattfinden, Beiträge darüber jedoch wohl nur noch auf meinen Reiseblog zu lesen sein.
Denn nachdem das Ignorieren der Konkurrenz durch das Internet und sonstiges Missmanagement Zeitungs- und Zeitschriftenverlage an den Rand des Bankrotts gebracht haben, gab es die in solchen Fällen üblichen »Lösungsideen« – also, die Qualität kaputtzusparen. Die Pandemie war da für die allermeisten Häuser nur ein willkommener Anlass, sich von freien Autorinnen und Autoren zu trennen.
Ich freue mich heute über all das, was ich auf diesem Weg erleben durfte, vor allem über die zwischenmenschlichen Kontakte, und werde zukünftig weiter auf meinem Blog über meine Reisen schreiben. Aktuell findet ihr unter https://www.beatebaum.de/ueberwintern-wie-gott-in-frankreich/ einen Artikel über eine Flucht aus dem deutschen Schmuddelwinter.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen einen wunderschönen Frühling. Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
Dezember 2023
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den Werkstatt-Notizen des Advent 2023 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Erwarteter Todesfall – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
3. Neues von meinem Reiseblog
Erstmals hänge ich euch den Newsletter auch als pdf an – falls jemand ihn später lesen möchte, oder aber es vorzieht, ihn sich vorlesen zu lassen.
1. Kommende Veranstaltungen
– Am Dienstag, 12. Dezember, begehen wir ab 20.15 Uhr den »Krimitag« im großen Thalia Haus des Buches in der Dresdner Altstadt. Ich werde an diesem Abend zu Ehren des Begründers der deutschsprachigen Kriminalliteratur, Friedrich Glauser, meinen ganz druckfrischen neunten Kirsten-Bertram-Krimi Erwarteter Todesfall erstmals öffentlich vorstellen. Außerdem dürft ihr euch auf Frank Goldammer und Francis Mohr freuen.
Der Eintrittspreis in Höhe von 14 € geht ohne jeden Abzug an die Telefonseelsorge Dresden.
– Meine Vorweihnachtslesung in meinem Herkunftsort Dortmund findet wieder in dem schönen Kulturzentrum Balou (Oberdorfstraße 23, 44309 Dortmund) statt. Am 22. Dezember ab 19.30 Uhr werde ich dort aus Mycrofts Comeback- Ein Sherlock-Holmes-Krimi lesen – begleitet von einem ganz besonderen Musiker: Martin Werner war als Martin Paul von 1981 bis 1985 Komponist und Keyboarder von Ton, Steine, Scherben. Nach Auflösung der Band arbeitete er weiter mit Rio Reiser zusammen, unter anderem schuf er die Musik für Junimond. Martin pflegt seit Jahren Rio Reisers Erbe – vor allem das weniger bekannte, aber nicht weniger gute. Nun hat er ein neues Programm mit Stücken aus dem Ton, Steine, Scherben-Album IV – seines schwarzen Covers wegen auch »Das schwarze Album« genannt – zusammengestellt. Die Songs sind sehr poetisch und vieldeutig; tatsächlich wurden sie mithilfe von Tarot-Karten geschrieben. Ich bin selbst unglaublich gespannt, wie das mit dem logischen Sherlock Holmes zusammengeht! Aber natürlich ist Mr Holmes klug genug zu wissen, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als man gemeinhin so ahnt.
Der Eintrittspreis im Balou ist nicht festgelegt, sondern die Gäste sind aufgefordert, zu geben, was sie können und mögen.
– Am 1. Februar, 19.30 Uhr, erlebt der neue Kirsten-Bertram-Krimi Erwarteter Todesfall seine richtige Premiere im »Drinnen und Draußen« am Rand des Alaunparks (Kamenzer Straße 62), das bereits für Eileens Ende mit Begleitung durch The Reel Chicks einen wunderbaren Rahmen abgab. Die musikalische Umarmung für Erwarteter Todesfall übernehmen Alexandra Kayser und Marcus Hetzel von der großartigen Dresdner Band enVivo. Wie gut deren Songs zu meinen Geschichten passen, hat bereits das Programm zu Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst gezeigt – nun hat enVivo einen neuen Longplayer am Start, aus dem es bestimmt an dem Abend auch etwas zu hören geben wird. Tickets kosten schlanke 10 €; Voranmeldung erwünscht unter kontakt@drinnen-draussen-dresden.de.
– Im April soll es eine weitere Lesung aus Erwarteter Todesfall in der Bibliothek Dresden-Prohlis geben. Ich werde über die üblichen Kanäle informieren.
– Am 2. Juli, 19.00 Uhr bin ich nochmals zu Gast im Ruhrgebiet, und zwar zu einer sehr interessanten Veranstaltung: Die Vereinigung »literaturgebiet.ruhr« hat die Reihe Ferngespräche aufgelegt, in der jeweils Autor:innen aus dem Ruhrgebiet und von außerhalb zusammenkommen. Nach rund 30 Jahren in der großen weiten Welt gelte ich als »von außerhalb« und werde gemeinsam mit dem Bochumer Jürgen Langowski unter dem Titel »Deutschland rechts außen in Bochum, Dresden und anderswo« einen Abend gestalten. Jürgen hat in einer unglaublich aufwändigen Arbeit Argumente gegen Ausschwitzleugner zusammengetragen, von denen er einige präsentieren wird, ich lese aus Dresden rechts außen. Moderiert wird der Abend in der Buchhandlung Mirhoff &Fischer (Pieperstraße 12, 44789 Bochum) von dem profilierten Journalistenkollegen Michael Westerhoff.
2. Erwarteter Todesfall – Ein Kirsten-Bertram-Krimi
Hier zunächst einmal das wundervolle Cover. Ich finde, Christina Palka hat sich selbst übertroffen!
Seit wenigen Tagen ist der neunte Kirsten-Bertram-Krimi nun überall erhältlich, bzw. bestellbar. Die ISBN für das Taschenbuch lautet 978-3-758428-53-1, es umfasst 276 Seiten und kostet 14,99 €. Leider! Angesichts der enorm gestiegenen Produktionskosten musste ich so kalkulieren. Das E-Pub und das Kindle-E-Book gibt es über die gewohnten Kanäle für 5,99 €.
Nun, nachdem es geschafft ist, erzähle ich gern noch ein wenig über die Entstehung des Krimis. Wie die meisten von euch bereits wissen, bin ich eine eher intuitive Autorin – d.h., zu Beginn gibt es bei mir keinen ausgefeilten Plot, sondern nur ein ganz, ganz dünnes Gerüst. Selbst das kann sich während des Schreibens noch einmal ändern, denn je mehr ich in eine Geschichte eintauche, umso selbstständiger agieren meine Figuren. Nennt es Magie, nennt es Humbug, nennt es Alchemie – bei mir funktioniert es so: Die Geschichte entsteht eigentlich während des Schreibens.
Was nicht heißt, dass das Plotten (oder der Versuch, es zu tun), nicht sinnvoll wären – auch bei mir.
In diesem Fall musste ich sogar im Vorfeld ein Exposé erstellen, um mich um eines der Neustart-Stipendien der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zu bewerben. Bereits am 1. September 2021 hatte ich also einiges schriftlich festgelegt. De facto waren es kaum mehr als erste vage Gedanken – die mir aber tatsächlich eines der Stipendien bescherten.
Mit diesen Gedanken stieß ich im Januar 2022 zu einer Online-Plotgruppe der Autorenvereinigung Montségur. Wo ich einmal mehr ein schlechtes Gewissen bekam, weil ich den anders arbeitenden Kolleg:innen nicht wirklich helfen konnte, selbst aber wertvolle Hinweise erhielt. Anregungen, Ideen, von denen einige später durchaus ihren Weg in das Skript fanden.
An die Arbeit ging ich dann mit der Grundidee, der Hintergrund der Handlung würde durch die schlechten Bedingungen für die Pflegenden sowohl bei ambulanten Diensten als auch in der stationären Pflege bestimmt. Was im fertigen Buch durchaus noch thematisiert wird, von mir selbst komplett ungeplant hat sich jedoch ein anderes Thema ganz weit in den Vordergrund geschoben: das Recht auf selbstbestimmtes Leben.
Das Thema des selbstbestimmten Sterbens wird ja in letzter Zeit vermehrt diskutiert. Es ist ein wichtiges, aber: Wäre es nicht von viel, viel größerer Bedeutung, wenn alle Menschen, egal wie alt oder krank oder beeinträchtigt sie sind, die Möglichkeit hätten, ihr Leben im Rahmen ihrer Einschränkungen noch so zu gestalten, wie sie es wollen? Utopie, Träumerei, ich weiß. Aber im Advent darf man schließlich auch einmal träumen.
Und noch ein anderes Thema kristallisierte sich während des Schreibens heraus. Es ist für mich persönlich ein sehr altes: das der Wahlfamilie. Durchaus im Kontrast zu der biologischen.
Soweit die Blicke in den Entstehungsprozess von Erwarteter Todesfall. Ich bin sehr gespannt, wie das Buch und seine Themen bei den Leser:innen ankommt.
3. Neues von meinem Reiseblog
Da ich mit sehr vielen anderen Dingen arg eingespannt war und bin, gibt es neue Beiträge auf meinem Blog unter https://www.beatebaum.de/reiseblog/ nur noch am jeweils ersten Dienstag des Monats. So viel Spaß es macht, und so sehr ich mich über das Interesse freue, so viel Arbeit ist es auch, wenn man es sorgfältig macht – und etwas anderes als Sorgfalt kommt nicht in Frage. Ganz aktuell könnt ihr etwas über eine typisch britische Weihnachtstradition, die »Pantomines« erfahren – natürlich wieder vor allem in Bezug auf Liverpool. Hier geht’s direkt zu dem Beitrag: https://www.beatebaum.de/pantos-im-everyman/
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen eine friedliche, tatsächlich besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen fröhlichen Rutsch in ein gesundes 2024.
Wie stets freue ich mich über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche die Adresse sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
August 2023
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den Werkstatt-Notizen des Spätsommers 2023 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Abschluss Kirsten Bertram: Erwarteter Todesfall
3. Entwicklung meines Reiseblogs
4. Ursprung und Entwicklung meiner Sherlock-Holmes-Krimis
1. Kommende Veranstaltungen
– Am Donnerstag, 2. November, 19.30 Uhr, gibt es in der Dresdner Neustadt noch einmal die Gelegenheit, Eileens Ende in der Premieren-Konstellation mit The Reel Chicks zu erleben. Was einfach ganz wunderbar passt! Die Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen wir das Buch präsentieren, wurde von der Dresdner Musikerin Enna Miau im »Drinnen und Draußen« am Rand des Alaunparks (Kamenzer Straße 62) ins Leben gerufen. Da in dieser Reihe schon sehr viele herausragende Musiker:innen aufgetreten sind, sehe ich es als eine Ehre an, dort ebenfalls vertreten zu sein. Tickets kosten 10 €.
– Leider noch immer nichts Neues zur »Krimitag«-Planung. Also: Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass am 8. Dezember, dem Todestag Friedrich Glausers, an einem passenden Ort in Dresden die Vielfalt der Kriminalliteratur präsentiert wird. Konkretes dann – logischerweise – im Newsletter Anfang Dezember.
– Meine schon traditionelle Vorweihnachtslesung in meinem Herkunftsort Dortmund ist dafür in trockenen Tüchern! Zum zweiten Mal bin ich zu Gast in dem schönen Kulturzentrum Balou (Oberdorfstraße 23, 44309 Dortmund); am 22. Dezember ab 19.30 Uhr werde ich dort Mycrofts Comeback vorstellen – begleitet mit zum Buch passenden, coolem Jazz.
– Und zu Beginn des neuen Jahres wird es die Premiere des Kirsten-Bertram-Krimis Erwarteter Todesfall (s.u.) geben. Ort und Zeit folgen ebenfalls in den nächsten Werkstatt-Notizen.
2. Abschluss Kirsten Bertram: Erwarteter Todesfall
Ja, es ist vollbracht! Ich gebe offen zu: Mit dem Buch habe ich mich zwischenzeitlich schwer getan, es gab Zeiten, wo ich an der ganzen Geschichte gezweifelt habe – aber nun ist das Manuskript abgeschlossen, in den letzten Wochen habe ich mit Genuss daran gearbeitet, und bin jetzt zufrieden damit. Okay, so richtig ganz und gar zufrieden ist man, ist frau, bin ich nie – tatsächlich denke ich immer, irgendetwas könnte noch besser sein, noch ausgefeilter, noch raffinierter, aber das ist wohl zum einen menschlich, zum anderen liegt das Skript genau deshalb jetzt bei diversen Testleserinnen und Testlesern. Mal schauen, welche Rückmeldungen ich bekomme.
Ich plane und rechne mit einer Veröffentlichung Ende November / Anfang Dezember. Was eigentlich genug Luft für eventuell noch anfallende Probleme beinhalten sollte. Aber wer weiß – gerade bei diesem Buch …
Eine Premierenlesung wird es in jedem Fall erst im neuen Jahr geben, in der Vorweihnachtszeit ist einfach zu viel los, da bestünde die Gefahr, dass die Veranstaltung untergeht.
3. Entwicklung meines Reiseblogs
Nach wie vor bin ich zufrieden mit der Resonanz auf meinen Blog unter https://www.beatebaum.de/reiseblog/ Vor allem der Reiseartikel über die Slow Food-Workshops in Kärnten erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Wer die Reportage noch nicht gelesen hat, hier noch einmal der Link: https://www.beatebaum.de/dem-genuss-auf-der-spur/
Schon seit einigen Wochen habe ich den Turnus des Postens von einer auf zwei Wochen verlängert, und ab Herbst werde ich mich nur noch am jeweils ersten Dienstag des Monats mit einem Text melden. So viel Spaß es macht, und so sehr ich mich über das Interesse freue, so viel Arbeit ist es auch, die ja neben allem anderen anfällt. Und ehe ich lieblos etwas verfertige, poste ich lieber seltener.
4. Ursprung und Entwicklung meiner Sherlock-Holmes-Krimis
Wo anfangen bei solch einem Herzensprojekt? Bei der Doyle-Gesamtausgabe, die mich im Studium mehr interessiert hat als die französischen Strukturalisten oder Satiren des Mittelalters oder was wir sonst noch so behandelt haben? Oder erst beim Wiederaufflackern des Virus’ beim Schauen der BBC-Sherlocks mit Benedict Cumberbatch? Als in mir schon sehr bald der unbändige Wunsch entstand, meinen eigenen 21. Jahrhundert-Sherlock zu kreieren?
Dass ich ein Fan von großen Verstandesleistungen bin, von logischen Überlegungen und schlauen Deduktionen, und einen diebischen Spaß dabei habe, mich selbst daran zu versuchen, hat natürlich enorm motiviert, die bislang drei Bücher zu verfassen. Und meine Liebe zu London war ebenfalls hilfreich.
Und hier ein paar Stichworte zu den einzelnen Büchern – allzu viel darf man da nie verraten, da es stets auf jede einzelne Wendung ankommt:
1. Da ist zunächst Mycrofts Auftrag. Die Geschichte setzt an einem Punkt an, der Holmes-Fans seit Jahrzehnten hat grübeln lassen – nach der Abwesenheit des Detektivs in Folge des Reichenbach-Falls. Die schwache Erklärung, die Holmes Watson bei Doyle anbietet, vor allem aber die Tatsache, dass Watson diese einfach so hinnimmt, haben mich angetrieben, diese Situation anders aufzusetzen. Und so nimmt in meinem ersten Sherlock-Krimi ein etwas angeschlagener Holmes nicht nur den Kampf mit einem kriminellen griechischen Immobilienhändler auf, sondern muss auch seine Heroinsucht bekämpfen und sich gegen seinen wohlwollenden, aber gebieterischen Bruder Mycroft durchsetzen.
2. Bei Tödlicher Stoff führt die Drogen-Assoziation hingegen auf die falsche Fährte. Natürlich wird Sherlock Holmes immer gefährdet sein, solange er jedoch interessante Fälle aufzuklären hat, kann er gut damit umgehen. Und der Fall der toten Obdachlosen erweist sich als eine verdammt harte Nuss … Das London der Brexit-Zeit ist eines, in dem dubiose Gestalten leichtes Spiel haben, während die Demokratie gefährdet erscheint.
3. Im vorerst letzten Krimi der Reihe, Mycrofts Comeback, geht es um eine ermordete junge Frau. Aber auch hier spielt der Brexit eine Rolle, denn er hat einiges im Land durcheinander gebracht. Dazu kommt, dass während der Corona-Pandemie (auch) in Großbritannien windige Geschäftemacher riesige Gewinne eingefahren haben. Wieder einmal ist der Mordfall komplizierter als zuerst gedacht – und auf die Hilfe seines Bruders Mycroft kann Sherlock nicht setzen, denn der wurde im Zuge der Covid-Politik kaltgestellt.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen einen wundervollen Herbst und freue mich wie stets über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Nach wie vor gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – bitte einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche den Namen sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
Juni 2023
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den Werkstatt-Notizen des Frühlings 2023 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Besondere Reisereportage
3. Kirsten Bertram: Erwarteter Todesfall
4. Ursprung und Entwicklung meiner Musikerkrimis
1. Kommende Veranstaltungen
– Ganz spontane Menschen aus dem Raum Dresden können mich noch heute Abend mit Eileens Ende in der Bibliothek Dresden Gorbitz (19 Uhr, Merianplatz) antreffen. Die letzte Lesung in der Dresdner Stadtteilbibliothek Cossebaude vor vier Wochen war sehr schön – vielleicht kommen ja genauso viele und genauso interessierte Menschen heute nach Gorbitz. Ich würde mich sehr freuen!
– Am Samstag, 10. Juni, 13 Uhr, stelle ich auf der Hauptbühne des Literaturfestivals Meißen auf dem Markt Dresden rechts außen vor – moderiert von dem ehemaligen MDR-Kultur-Moderator Michael Hametner. Das Meißener Festival ist immer ein wunderbar organisiertes Lesefest in großartiger Atmosphäre, Michael Hametner ein sehr versierter Moderator und die Wettervorhersage lässt auch keine Wünsche offen. Also das wird gut, gar keine Frage!
– Am Donnerstag, 2. November, 19.30 Uhr, gibt es in der Dresdner Neustadt noch einmal die Gelegenheit, Eileens Ende in der Premieren-Konstellation mit The Reel Chicks zu erleben. Was einfach ganz wunderbar passt! Die Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen wir das Buch präsentieren, wurde von der Dresdner Musikerin Enna Miau im »Drinnen und Draußen« am Rand des Alaunparks (Kamenzer Straße 62) ins Leben gerufen. Da in dieser Reihe schon sehr viele herausragende Musiker:innen aufgetreten sind, sehe ich es als eine Ehre an, dort ebenfalls vertreten zu sein. Tickets kosten 10 €.
– Vorerst nichts Neues zur »Krimitag«-Planung. Am vergangenen 8. Dezember wurde ja dank des Kollegen Joachim Anlauf endlich auch in Dresden die Tradition aufgenommen, dem Publikum am Todestag Friedrich Glausers die Vielfalt der Kriminalliteratur zu präsentieren. In diesem Jahr sollte es mit dem »Haus des Buches« – dem großen Thalia-Geschäft in der Altstadt klappen. Ich halte euch auf dem Laufenden.
– Eine weitere Lesung im Dortmunder Kulturzentrum Balou ist dafür so gut wie sicher. Dortmunder Interessierte können sich schon einmal den 22. Dezember vormerken, weitere Infos folgen.
2. Besondere Reisereportage auf meinem Blog
Mein Blog unter https://www.beatebaum.de/reiseblog/ , wo ich in erster Linie Beiträge über Liverpool und Umgebung einstelle, hat sich sehr gut entwickelt. Ich kann mich über beachtliche Zugriffszahlen und interessierte Rückmeldungen freuen. Aktuell nun steht dort etwas ganz Besonderes zum kosten- und werbefreien Lesen zur Verfügung: Eine komplette Reportage über ein wunderbares Projekt in Kärnten, nämlich Slow Food-Workshops. Tatsächlich war der Artikel ursprünglich für das Magazin Essen und Trinken geplant, aber wie das Leben eben manchmal so spielt, kam es dazu nicht. Hier gelangt ihr direkt zu der Reportage: https://www.beatebaum.de/dem-genuss-auf-der-spur/ Viel Spaß damit!
3. Kirsten-Bertram: Erwarteter Todesfall
Der Knoten ist durchschlagen – ich arbeite mit Lust und Hingabe an dem Text. Dauern wird es dennoch noch. Aber nun ist die Verzögerung eher meinem Perfektionismus geschuldet und keiner Blockade. Ich will nun auch keine Zeiteinordnung geben, das musste ich schon zu oft verschieben. Ich hoffe zwar auf die Vorweihnachtszeit, aber wenn es damit nichts wird, dann erscheint im kommenden Frühjahr ein umso besseres Buch. Und schließlich zeigt die aktuelle Nachrichtenlage zum Thema Pflegenotstand, dass ich wieder einmal ein sehr aktuelles sozial-politisches Thema gewählt habe – leider, muss mit Blick auf die Realität angehängt werden.
4. Ursprung und Entwicklung meiner Musikerkrimis
Mein unter dem Pseudonym Victoria Bertrams und dem Label »Irlandkrimi« erschienenes Buch Eileens Ende ist tatsächlich mein dritter Musikerkrimi aus der John-und-Ines-Reihe. Pseudonym und Label waren ein Versuch, ein Ausprobieren. Und wirklich hat, denke ich, vor allem der Bezug auf den Sehnsuchtsort Irland mir etliche Leser:innen beschert, die bei dem Etikett »Musikerkrimi« vielleicht nicht zugegriffen hätten.
Und natürlich war auch bei mir die Liebe zu Irland ein wesentlicher Faktor, warum ich Eileens Ende geschrieben habe. Aber im Vordergrund stand bei – ebenso wie schon beim ersten Buch dieser Reihe, Die Ballade von John und Ines, diejenige zur Musik. Im Vorfeld dieses Romans kam ich auf den Gedanken, junge Musiker:innen zu Hauptfiguren zu machen, nachdem Musik als Hintergrund, als eine Art Soundtrack, schon immer eine wichtige Rolle in meinen Büchern gespielt hatte. Damals war die Kirsten-Bertram-Reihe für mich abgeschlossen. Die Entwicklungen im Privatleben meiner drei Hauptfiguren, die so wesentlich für die Bücher waren und sind, hielt ich für auserzählt, und so wollte ich ganz grundsätzlich etwas Neues anfangen.
1. Die Ballade von John und Ines: Musikerinnen und Musiker also. Und ein anderer, ein neuer Handlungsort. Aus naheliegenden Gründen wählte ich eine Stadt, in der ich mich sehr gut auskenne – und die eine der musikalischsten der westlichen Welt ist: Liverpool. Dort, an Paul McCartneys Pop-Uni LIPA trifft die junge Dresdner Sängerin Ines auf den irischen Gitarristen John. Von dem sie bald schon ahnt, dass er eine dunkle Vergangenheit hat, in den sie sich aber trotzdem verliebt. Allerdings wird er, kaum dass die beiden sich näher gekommen sind, verdächtigt, den Chef des berühmten Cavern-Clubs ermordet zu haben. In der Folge kämpft John gegen seine Dämonen und Ines für ihn und ihre Beziehung. Und beide um Johns Freiheit.
2. Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst schließt zeitlich fast direkt an den ersten Band an. John wurde von der berühmten Indie-Band The Distant Stars für ihre Europa-Tour engagiert und sieht sich am Ziel seiner Träume. Schnell stellt sich allerdings heraus, dass der Star der Band, Tim Cantely, heroinsüchtig ist, wodurch John ständig aufs Neues der Versuchung ausgesetzt wird. Er widersteht, dennoch eskalieren die Dinge, als Cantely verdächtigt wird, einen Dealer umgebracht zu haben. Denn es sind John und Ines, die versuchen, dem Star zu helfen. Was sie von Dresden über Dortmund nach Glasgow bringt (ein weiterer Lieblingsort von mir) und zum Finale wieder nach Liverpool.
3. Eileens Ende Eigentlich hätte ich gern den schwierigen Tim Cantely noch in einem weiteren Krimi auftreten lassen, aber wie das manchmal so ist beim Schreiben, hat sich Johns komplizierte Familiengeschichte vorgedrängt. Seine Suchtprobleme resultierten aus seiner schwierigen Kindheit in Dublin. Wofür er stets seine Mutter verantwortlich gemacht hat. In dem Buch muss er erkennen, wie schwer diese es als alleinerziehende Frau im katholischen Irland der 80er-Jahre hatte – denn nach der Nachricht von ihrem Tod reist er mit Ines auf die Grüne Insel und ist bald der Überzeugung, dass die Frau, die ihm das Leben geschenkt hat, und die er so wenig kannte, umgebracht wurde.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen einen wundervollen Sommer und freue mich wie stets über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Wie stets gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – bitte einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche den Namen sofort aus der Liste.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
März 2023
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
In den ersten Werkstatt-Notizen 2023 geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Meinen Blog unter https://www.beatebaum.de/reiseblog/
3. Kirsten-Bertram Nummer 9
4. Recherche für einen neuen Roman in Michigan, USA
1. Kommende Veranstaltungen
– Gleich zweimal werde ich in diesem Jahr mit Eileens Ende in Dresdner Bibliotheken zu Gast sein: am Mittwoch, 10. Mai, 19 Uhr, in Cossebaude (Dresdner Straße 3) sowie am Dienstag, 6. Juni, 19 Uhr, in Gorbitz (Merianplatz).
– Dann werde ich auf der Hauptbühne des Literaturfestivals Meißen Dresden rechts außen vorstellen – moderiert von dem großartigen Michael Hametner, worauf ich mich ganz besonders freue. Die Uhrzeit steht noch nicht fest, aber es wird am Samstag, 10. Juni, sein. Sowohl auf meiner Homepage als auch auf der Seite des Festivals (https://literaturfest-meissen.de) werdet ihr bald weitere Informationen finden.
– Auch in diesem Jahr wollen wir den »Krimitag« begehen. Am vergangenen 8. Dezember wurde ja dank des Kollegen Joachim Anlauf endlich auch in Dresden die Tradition aufgenommen, dem Publikum am Todestag Friedrich Glausers die Vielfalt der Kriminalliteratur zu präsentieren. In diesem Jahr sollte es mit dem »Haus des Buches« – dem großen Thalia-Geschäft in der Altstadt klappen. Ich halte euch auf dem Laufenden.
– Auch, was eine weitere Lesung zum Ende des Jahres angeht, denn ich werde wohl wieder im Dortmunder Kulturzentrum Balou lesen. Die Lesung dort aus Eileens Ende im vergangenen Dezember hat sehr viel Anklang gefunden und mir selbst großen Spaß gemacht, sodass alles für eine Neuauflage – natürlich mit einem anderen Buch – spricht.
2. Mein Reiseblog
Lange geplant und angekündigt, habe ich ihn im vergangenen November nun endlich realisiert: Einen Blog unter https://www.beatebaum.de/reiseblog/ An jedem Dienstag gibt es dort einen neuen Beitrag, in den allermeisten Fällen etwas über meine englische Lieblingsstadt Liverpool: Hintergrund-Infos oder längere Plaudereien, die nie in das knappe Format meines Reiseführers passten, die ich euch aber nicht vorenthalten will. Immer mal wieder werde ich auch komplette Reisereportagen einstellen – also: schaut vorbei!
3. Kirsten-Bertram Nummer 9
Ich will ehrlich sein: Es hakt. Und nein, mit einer Veröffentlichung im Frühjahr wird es leider nichts. Aber im Herbst! Schließlich bin ich auf der Zielgeraden, eigentlich …
Immerhin ist aus dem Arbeitstitel nun ein »richtiger« geworden: Erwarteter Todesfall wird der neunte Band der Reihe heißen. Und ja, ich setze mich jetzt gleich wieder daran. Versprochen!
4. Recherche für einen neuen Roman in Michigan, USA
Ja, ich brauche stets lange für meine Bücher (s.o.). Eigentlich ist ein Titel im Jahr bereits zu viel für meine Arbeitsweise. Was heißt, dass die Abstände zwischen den Veröffentlichungen viel zu lang sind für dieses stets schnelllebiger werdende Geschäft. Und dann bediene ich auch noch reihum drei Reihen, sodass Fans einer bestimmten Reihe eine Ewigkeit auf neues »Lesefutter« warten müssen. Jeder Unternehmensberater würde ratlos in die Tischkante beißen!
Aber zum Glück gebe ich mein Geld ja für so etwas nicht aus und kümmere mich auch sonst nicht darum, was frau tun sollte, um (finanziell) erfolgreich zu sein. Und so habe ich beschlossen, nun tatsächlich noch ein ganz anderes Romanprojekt mit dem Arbeitstitel »Spurensuche« zu realisieren: die Geschichte einer deutsch-amerikanischen Familie.
Seit ich das erste Mal das Glück hatte, im Rahmen der Recherche für eine Reisereportage den Mittleren Westen der USA, insbesondere Michigan, zu erkunden, liebe ich diese Region. Natürlich stimmen einige der Vorurteile, die man hierzulande beharrlich pflegt, alles in allem sind Land und Leute aber so viel facettenreicher, so liebenswert, dass ich seitdem etliche Male zurückgekehrt bin. Vor allem die sehr einsame Gegend der »UP«, der Upper Peninsula direkt an der Grenze zu Kanada hat es mir angetan. Dort habe ich, haben wir, Freunde gefunden, von denen wir auch immer wieder Neues über die vielfältigen Wurzeln der Bevölkerung erfahren, denn über viele Jahrzehnte hinweg kamen die Siedler aus Übersee vor allem aus Skandinavien und Deutschland. Hier also wird mein Roman ansetzen und ich freue mich unbändig darauf, dazu im September gezielt vor Ort zu recherchieren!
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche allen eine gute Zeit und freue mich wie stets über Rückmeldungen – und natürlich auch über mögliche persönliche Begegnungen. Wie stets gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Und: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – bitte einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche den Namen sofort aus der Liste.
Dezember 2022
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
Weihnachten naht mit Riesenschritten. Zeit für die letzten Werkstatt-Notizen dieses Jahres. Wie stets an dieser Stelle der Hinweis: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – bitte einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche den Namen sofort aus der Liste. Versprochen!
Ansonsten freue ich mich unverändert über Rückmeldungen jeglicher Art, und werde weiterhin in diesem Newsletter duzen – und hoffe, das ist für alle in Ordnung.
Nachdem ich nun auf meiner neu gestalteten Homepage (mehr dazu unten) eine Kurzgeschichte als Geschenk für das Abonnieren meines Newsletters vergebe, will ich euch natürlich auch eine schicken. Kleine Besonderheit von »Das Abitreffen«: Die Story erschien zuerst in der US-amerikanischen Literaturzeitschrift »Goliad«. Ich hänge euch die Version ebenfalls an.
In diesen Werkstatt-Notizen geht es um:
1. Kommende Veranstaltungen
2. Die Resonanz auf »Eileens Ende«
3. Neue Homepage
4. Vervollständigung der Backlist unter meinem Redstart-Label
5. Die Kirsten-Bertram-Reihe in ihrer Chronologie
1. Kommende Veranstaltungen
Jedes Jahr am 8. Dezember, dem Todestag Friedrich Glausers, der als Begründer des deutschsprachigen Krimis gilt, wird in Deutschland, der Schweiz und Österreich der »Krimitag« begangen – in diesem Jahr erstmals auch in Dresden. Ab 19.30 Uhr werden Frank Goldammer, Francis Mohr, Joachim Anlauf und ich zu Ehren Glausers in der Bibliothek Dresden-Neustadt, (Königsbrücker Straße 26) lesen. Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden für die Telefonseelsorge.
Zwei Wochen später, am 22. Dezember, präsentiere ich »Eileens Ende« in Dortmund. Ab 19.30 Uhr geht es im Kulturzentrum Balou in Brackel (Oberdorfstr. 23) nach Irland und in die komplizierte Familiengeschichte meines John Raymonds. Musikalisch passend begleitet von Irish-Folk-Musiker Olly Alone. Tickets 12 € (https://www.balou-dortmund.de/autorenlesung-mit-musik/)
2. Die Resonanz auf »Eileens Ende«
ist, um es kurz und knapp zu schreiben: großartig. Im Grundtenor meinen sowohl die professionellen Kritiker:innen als auch die Leserinnen und Leser, dass das Buch »mehr als ein Krimi« ist, man viel über Irland erfährt und auf hohem Niveau unterhalten wird. So etwas zu vernehmen freut mich natürlich stets ungemein, weil es genau das ist, was ich erreichen will.
An dieser Stelle eine Bitte an alle, die dieses oder ein anderes Buch von mir mögen: Sagt es weiter! Ob im Freundeskreis oder mit ein paar Sternchen oder einer Rezension auf einem der Verkaufsportale – so etwas hilft ungemein, wenn man nicht die Marketing-Maschinerie eines großen Verlags hinter sich hat.
3. Neue Homepage
Es war überfällig: Schließlich war mein bisheriger Webauftritt über mobile Geräte kaum entzifferbar. Also habe ich mir ein WordPress-Handbuch besorgt, meinen inneren Nerd von der Leine gelassen – und dann doch die Hilfe meines technisch versierteren Liebsten gebraucht, um die niegelnagelneue Version von www.beatebaum.de fertig und online zu stellen.
Dort findet sich nun auch endlich der lange geplante Reiseblog mit Aktualisierungen und Hintergründen meines Reiseführers. Kommentare sind (nicht nur dort) sehr willkommen!
4. Vervollständigung der Backlist unter meinem Redstart-Label
Ich freue mich sehr, dass nun auch »Dresdner Geschäfte«, erstmals 2004 als Aufbau-Taschenbuch erschienen und in der Printversion lange Zeit komplett vergriffen, neu erhältlich ist. Mit einem wunderbaren Cover von Christina Palka gibt es nun Taschenbuch (ISBN 978-3756536757) und Ebooks unter meinem Label mit dem kleinen Vögelchen.
5. Die Kirsten-Bertram-Reihe in ihrer Chronologie
Wiederholt werde ich nach der richtigen Reihenfolge der Krimis um die Lokaljournalistin Kirsten Bertram, ihren Kollegen Andreas Rönn und Privatdetektiv Dale Ingram gefragt. Berechtigterweise, denn durch die unterschiedlichen Verlage und die diversen Neuauflagen ist die nicht selbsterklärend. Hier für euch die Aufreihung:
1. »Auf Sendung« – Die Erfurter Vorgeschichte meines Trios aus der direkten Nachwendezeit. Sie bekommen es mit kriminellen Machenschaften bei einem privaten Fernsehsender zu tun.
2. »Tod in Silicon Saxony« – Das Wiedersehen der Drei in Dresden und ein Fall in der Halbleiterindustrie.
3. »Dresdner Geschäfte« – Es sieht so aus, als habe Dale Selbstmord begehen wollen. Aber da sind auch verdächtige Unregelmäßigkeiten beim Betrieb von Billiggeschäften und Altenheimen.
4. »Mörderische Hitze« – Bei dem Fall um Korruption im Journalismus steht auch Andreas nicht gut da.
5. »Häuserkampf« – Andreas wird mit seinem ungeliebten Bruder konfrontiert, der an der Gentrifizierung des Dresdner Hechtviertels verdienen will und unter Mordverdacht gerät.
6. »Ruchlos« – Ein alter Mann hatte sich häufig mit Hinweisen an die Lokalredaktion gewandt. Nun soll er eines natürlichen Todes gestorben sein.
7. »Weltverloren« – Nach einer Fehlgeburt liegt Kirsten im Krankenhaus, wo sie eine Großnichte Erich Kästners kennenlernt. Bald darauf beschäftigt ein Todesfall im Umfeld des geplanten Ausbaus der Königsbrücker Straße Dresden.
8. »Dresden rechts außen« – Die Protestler von Bedecha (»Bewahrer des christlichen Abendlandes«) grölen »Absaufen!«; in den frühen Morgenstunden danach wird einer von ihnen erschlagen. Und sehr schnell ein Flüchtlingshelfer verdächtigt.
Damit verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche euch eine möglichst stressfreie Adventszeit, friedliche Weihnachten und einen fröhlichen Rutsch in ein gutes 2023. Wie stets gilt: Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen.
Herzliche Grüße,
Beate Baum
September 2022
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an die vielen, deren Reaktion auf meinen ersten Newsletter »Prima« oder »Will ich weiterlesen, unbedingt!« lauteten. Weiterhin gilt natürlich: Falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich nicht so sehr für meine Arbeit interessiert – bitte einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« und ich streiche den Namen sofort aus der Liste. Versprochen!
Ansonsten freue ich mich unverändert über Rückmeldungen jeglicher Art, und werde weiterhin in diesem Newsletter duzen – und hoffe, das ist für alle Angesprochenen in Ordnung.
In den Werkstatt-Notizen 2 geht’s um:
1. Einen Rückblick auf das Erscheinen von »Eileens Ende«
2. Veranstaltungen in diesem Herbst
3. Die Neuauflage meines Liverpool-Reiseführers und meinen geplanten Reiseblog
4. Vervollständigung der Backlist unter meinem Redstart-Label
5. Den Stand in Sachen Kirsten Bertram Nr. 9
6. Eine Empfehlung
1. Victoria Bertrams – »Eileens Ende«
Mein erster Irland-Krimi unter Pseudonym ist sehr gut gestartet. Bei einer Leserunde auf Lovelybooks gab es fast ausschließlich begeisterte Kommentare und positive Rezensionen – nachzulesen hier:
Auch die professionellen Kritiker waren bislang durchweg angetan. Der Tenor – wie fast immer bei meinen Büchern: Mehr als ein Krimi – in diesem Fall ebenso ein Irland- wie ein Familienroman. So hieß es in den Dresdner Neuesten Nachrichten: Eileens Ende ist von gleich mehreren Einzelschicksalen überschattet, die jedes für sich verworren genug sind, um wie nebenher ein paar Zeitbilder aus dem heutigen Irland darzustellen. In der SAX wurde das Buch in ähnlichen Sätzen empfohlen, und bei MDR Radio Sachsen gab es eine positive Erwähnung in der Rubrik Aufgefallen. Auf den – für mich sehr schmeichelhaften – Punkt brachte es der Kritiker der Aachener Nachrichten, der titelte: Ein Muss für Irland-Fans.
Richtig schön irisch war dann auch die Premiere mit musikalischer Begleitung durch die Reel Chicks & Family im charmanten Garten der Alten Feuerwache in Loschwitz. Da Mary O’Reel sowohl das Buch als auch die Lesung sehr gut gefielen, planen wir weitere gemeinsame Veranstaltungen. Und: Ihr könnt »Eileens Ende« aktuell auch bei Konzerten der Band erstehen, da Mary dankenswerter Weise ein paar Exemplare für ihren Merchandize-Tisch übernommen hat.
2. Veranstaltungen
Nur noch knapp zwei Wochen, dann bin ich wieder einmal bei der Kriminacht Pirna zu Gast – worauf ich mich sehr freue, da die Bibliothekarinnen dort sich enorm engagieren und die Reihe in der Stadt so gut etabliert ist, dass man fast blind auf ein interessiertes Publikum setzen kann. Am Samstag, 17. September, 20 Uhr, ist der Nachholtermin der bereits im Herbst 2020 geplanten Veranstaltung mit meinem Musiker-Krimi »Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst«. Mit großartigen Songs von Alexandra Kayser. Hier der Link zur Veranstaltungsseite, wo man Tickets zum Preis von 9 € kaufen kann: https://www.pirna.de/pirna-erleben/veranstaltungen/veranstaltungskalender/veranstaltung/detail/kriminacht-mit-beate-baum-und-alexandra-kayser/2132/
Seit einigen Jahren haben ja schon die vorweihnachtlichen Lesungen in meiner Geburtsstadt Dortmund Tradition. Jetzt wird der Rahmen deutlich größer: Am Donnerstag, 22. Dezember, 19.30 Uhr, stelle ich »Eileens Ende« im Kulturzentrum Balou in Dortmund-Hörde vor. Auch diese Lesung wird mit Musik ergänzt – es wird wieder eine Irish Folk-Band dabei sein. Dort kostet das Ticket 12 €; u.a. hier zu erwerben: https://www.balou-dortmund.de/autorenlesung-mit-musik/
3. Reiseführer und Blog
Mein Liverpool-Guide ist nach einem energischen Arbeitseinsatz seit Ende Juli in der wirklich rundum und komplett überarbeiteten Neuauflage erhältlich!
Wie bereits erwartet, hatten wir bei dem Rechercheaufenthalt Ende Juni festgestellt, dass sich einiges getan hat in der Stadt – manches ist auch noch im Fluss, muss ehrlicher Weise gesagt werden. Vor allem, was die Öffnungszeiten angeht, werden Besucher:innen leider nicht darum herumkommen, tagesaktuell nachzuschauen. Aber es gab doch sehr, sehr viel, was ich in dem Guide aktualisieren oder auch komplett neu einfügen konnte.
Sehr froh bin ich, dass ich dank liebevoller Satz-Arbeit (ich meine den Buchsatz, den ich bei meinen selbst verlegten Titeln ja auch übernehme – bei den Fotos und Tabellen, etc des Reiseführers in dem Fall nicht ganz einfach) die Seitenanzahl trotz angewachsenem Inhalts reduzieren und so den Verkaufspreis trotz enorm gestiegener Papier- und Vertriebskosten nur moderat erhöhen musste. (Das Taschenbuch kostet jetzt 12,49 €).
Als eine Art Fortsetzung des Reiseführers habe ich nun an den Arbeiten für einen Reiseblog begonnen – ohnehin ein Vorhaben, das mich schon länger umtreibt. Aktuell ist die Seite https://www.beatebaum.de/reiseblog.html noch weit davon entfernt, ein wirklicher Blog zu sein – aber ich werde mich in der nächsten Zeit in Technik und Organisation einarbeiten. Zukünftig soll es dann dort ebenso Hintergründe geben, die keinen Platz im Guide fanden, wie Notizen zu aktuellen Entwicklungen. Und längerfristig auch Reisereportagen über andere Destinationen.
Schaut also gern jetzt schon mal vorbei, und sollte jemand sich berufen fühlen, mir Tipps zum bestmöglichen Aufsetzen eines Blog zu geben, bitte nicht zögern 🙂
4. Backlist
Seit Juni ist auch »Mörderische Hitze«, der vierte Kirsten-Bertram-Krimi, erstmals 2005 als Aufbau Taschenbuch erschienen, später dann beim fhl Verlag Leipzig, neu unter meinem eigenen Redstart-Label erhältlich (ISBN 978-3756516827; natürlich auch als Ebook).
Wenn nun bald noch »Dresdner Geschäfte« folgt, ist die Reihe wieder komplett käuflich zu erwerben.
5. Kirsten Bertram Nr. 9
Ich bin dran. Ich bin drin. In der Geschichte um die Situation Pflegebedürftiger und Pflegender, freiberuflicher Musiker, Journalisten und Detektive. Also in der Kirsten-Bertram-Welt der Gegenwart.
Aber es ist einfach so: Meine Art zu schreiben, braucht Zeit. Nicht nur, dass ich stetig feile und nacharbeite, bis die Sätze sich genauso lesen, wie sie es sollen (dass das Ergebnis dann eher mühelos wirkt, ist schön und frustrierend zugleich), sondern die Handlung muss auch organisch wachsen. Ausgearbeitete Plots funktionieren für mich einfach nicht, das weiß ich mittlerweile. Bei mir gibt es immer nur eine ganz lose rote Linie, und an der entlang passiert immer ganz viel während des Schreibens.
Das macht Spaß, ist sehr erfüllend und befriedigend, wenn ich eine Szene als gelungen empfinde, dauert aber. Vor nächstem Frühjahr wird es also keinesfalls etwas mit dem Buch. Sorry!
6. Empfehlung
Ihr habt also in der Zwischenzeit noch Kapazitäten, etwas anderes zu lesen. Gut so, denn ich habe einen Tipp für euch! Wer mich persönlich kennt, weiß, wie kritisch ich bin. Dem eigenen Schreiben gegenüber sowieso, aber auch andere Bücher gerade des Unterhaltungssektors haben es bei mir schwer. Vor allem Bestseller lassen mich häufig kalt. »Boomtown Blues« von Ellen Dunne dürfte sich allerdings zu einem Verkaufsschlager entwickeln – und in diesem Fall wäre es nicht mehr als gerecht. Die gebürtige Österreicherin, die seit Jahren in Dublin lebt, hat einen eigenen, wahrhaftigen Stil, sie hat Figuren, die authentisch verkorkst sind (und eben nicht am Reißbrett als »mit Ecken und Kanten«, wie dann der Marketing-Sprech geht, konstruiert), und sie hat eine tolle Geschichte! Der Fall im Dubliner Immobilienmilieu ist der dritte mit ihrer angeschlagenen Hauptkommissarin Patsy Logan, und ich werde die ersten beiden auf jeden Fall auch noch lesen.
Damit verabschiede ich mich. Falls euch noch jemand einfällt, den oder die meine Werkstattnotizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und darum bitten, mir Bescheid zu sagen. Natürlich freue ich mich über jeden Zuwachs des Verteilers!
Juni 2022
Liebe Freundinnen und Freunde der niveauvollen Unterhaltung!
Spät aber doch lege nun also auch ich einen Newsletter auf – und entschuldige mich gleich, falls ich jemanden in den Verteiler genommen habe, der oder die sich eigentlich gar nicht so sehr für meine Arbeit interessiert. In dem Fall gilt: Keine Erklärung nötig, einfach eine Mail zurück mit einem schlichten »Nein« – und ich streiche sofort. Versprochen!
Ansonsten werde ich euch fortan viermal im Jahr auf den neuesten Stand bringen, was meine Bücher angeht. Und freue mich über Rückmeldungen! Eine letzte Anmerkung an dieser Stelle: Ich werde in diesem Newsletter der Einfachheit halber durchgängig duzen – und hoffe, das ist für alle Angesprochenen in Ordnung. Nun aber:
In den Werkstatt-Notizen 1 geht’s um:
1. ein neues Buch und die Premiere
2. Weitere Veranstaltungen
3. Den Reiseführer »Liverpool – Auf den Spuren der Beatles«
4. Kommendes – woran ich aktuell schreibe
1. Ganz brandneu: Victoria Bertrams – »Eileens Ende«
In mehrfacher Hinsicht neu ist der soeben herausgekommene Krimi:
»Eileens Ende« ist nicht nur frisch auf dem Buchmarkt, sondern mein erster Irland-Krimi und das erste Buch unter Pseudonym. Ihr dürft mich ab jetzt auch Vic Bertrams nennen!
Diejenigen, die bereits meine Musiker-Krimis »Die Ballade von John und Ines« und »Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst« kennen, werden dennoch Vertrautes in „Eileens Ende“ wiederfinden …
Hier der Klappentext:
John Raymond hat sein Leben im Griff. Er hat den Drogen abgeschworen und kann sich mit Jobs als Studiomusiker über Wasser halten. Da erfährt er vom Tod seiner Mutter. Für ihn steht fest: Die Trinkerin ist Opfer ihres Lebenswandels geworden. Ähnlich sieht das die ermittelnde Polizei, die Galway Garda. Als John allerdings mit seiner Freundin Ines zur Beerdigung in den Westen Irlands kommt, wird ihm klar, dass auch seine Ma ihre Dämonen besiegt hatte. Und dass sie keines natürlichen Todes gestorben ist.
Eine berührende Familiengeschichte und ein spannender Krimi mit viel Irland-Flair und jeder Menge Musik.
Die Premiere des Krimis findet am 30. Juni, 19.30 Uhr, im lauschigen Garten der Alten Feuerwache Loschwitz mit irischer Live-Musik durch The Reel Chicks & Family statt. Wer mag, kann hier bereits Tickets erwerben: https://www.eventbrite.de/e/buchpremiere-eileens-ende-von-victoria-bertrams-tickets-341704676887
Ja, ich weiß, die Inflation hat auch hier zugeschlagen … Aber die Reel Chicks sind wirklich gut – und »Eileens Ende« hat bereits jede Menge positives Feedback bekommen. (Wer mag, kann bei der Leserunde auf Lovelybooks nachlesen: https://www.lovelybooks.de/autor/Victoria-Bertrams/Eileens-Ende-5156347219-w/leserunde/5187878444/5187880843/) Und das Buch selbst ist zum echten Anti-Inflationspreis von 12,99 € für 260 Seiten (Ebook 4,99 €) zu bekommen!
2. Weitere Veranstaltungen
Nach einigen Jahren Pause bin ich wieder auf dem herrlichen Literaturfest Meißen mit dabei. Am Samstag, 11. Juni, 20 Uhr, lese ich auf der neuen Krimibühne am Kleinmarkt aus »Mycrofts Comeback – Ein Sherlock-Holmes-Krimi« Wie stets in Meißen ist kein Eintritt zu entrichten, also kommt und genießt die Altstadt, die Atmosphäre, Essen und Trinken mit Blick auf die Elbe – und meine Lesung!
Am 9. Juli ist dann das Literatur-Straßenfestival in Großröhrsdorf, das die engagierte Buchhändlerin Sandra Kretzschmar von »Robert Philipp« bereits zum zweiten Mal ausrichtet. Ich werde dort »Eileens Ende« mit einer Kurzlesung vorstellen. Um wie viel Uhr, weiß ich noch nicht – wer dorthin kommen möchte, kann mich gern ein paar Tage vorher kontaktieren, dann habe ich die präzisen Zeiten.
Bei der Kriminacht Pirna war ich schon etliche Male zu Gast – und habe es immer sehr genossen. Was die dortige Bibliothek seit vielen Jahren auf die Beine stellt, sucht hier in der Region seinesgleichen. Am Samstag, 17. September, 20 Uhr, ist der Nachholtermin der bereits im Herbst 2020 geplanten Veranstaltung für den Musiker-Krimi »Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst«. Mit großartigen Songs von Alexandra Kayser.
3. Reiseführer
Nach über zwei Jahren Pandemie und zig Lockdowns kann es nicht anders sein: Mein kleiner Liverpool-Guide wird, was die Empfehlungen von Clubs und Pubs angeht, nicht mehr aktuell sein. Höchste Zeit für eine Neuauflage! Was dann die dritte Ausgabe unter meinem eigenen Redstart-Label sein wird, nach drei vorangegangenen beim Goldfinch Verlag. Ich finde, das kann sich sehen lassen.
Im Juni jedenfalls werde ich also mit dem Mann meines Herzens endlich einmal wieder an der Mersey unterwegs sein und danach in die Tasten hauen, damit die neue Ausgabe rechtzeitig vor der Beatles-Week im August erhältlich ist.
4. Backlist
Bereits Anfang 2021 habe ich den ursprünglich im Sutton Verlag erschienenen Krimi »Auf Sendung« sowie »Tod in Silicon Saxony« (Als »Dresdner Silberlinge« zu Beginn des Jahrtausends in der DIE-Reihe des Verlags Das Neue Berlin erschienen) unter meinem Redstart-Label selbst neu herausgebracht. Damit sind die ersten beiden Bände der Kirsten Bertram-Reihe wieder in allen Formaten erhältlich. Noch in diesem Sommer wird »Dresdner Geschäfte« folgen. Immer sind die Cover von der großartigen Christina Palka (ehemals Holm), der immer wieder und wieder ein riesiges Dankeschön gebührt.
5. Kommendes
Ansonsten schreibe ich seit geraumer Zeit an einem neuen, dem neunten, Kirsten Bertram-Krimi. Einmal mehr wird es in dem Buch um Musiker gehen, aber auch um die Situation Pflegebedürftiger und Pflegender. Mehr dazu später!
Das war es von mir für heute. Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt und freue mich auf ein Wiedersehen, Wiederhören, Wiederfinden …
Sollte euch noch jemand einfallen, den diese Notizen interessieren könnten – bitte einfach weiterleiten und den- oder diejenige bitten, mir Bescheid zu sagen. Natürlich freue ich mich über jeden Zuwachs des Verteilers!
